Zwei Wochen politische Erfahrungen sammeln

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Ein ungewöhnlicher Wunsch für eine 43-jährige Frau, im Bundestag ein Praktikum zu machen – könnte man denken.

Nach 26 Arbeitsjahren habe ich mich entschlossen zwischen zwei Jobs eine kleine Pause von zwei Monaten einzulegen. Ich werde die Dinge tun, die so lange liegen geblieben sind.

Einer meiner Wünsche war, die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten kennenzulernen. Da ich in der Kommunalpolitik zu Hause bin, sollte für mich dieser Besuch eine politische Horizonterweiterung darstellen.

Das Berliner Team von Albert Weiler hat mich sehr herzlich und offen empfangen. In einer angenehmen Vorstellungsrunde haben mir die Mitarbeiter die Aufgabenverteilung, den Arbeitsinhalt und die Arbeitsschwerpunkte des Büros erklärt. Ich hatte sofort den Eindruck, dass hier die Arbeit des Bundestagsabgeordneten mit ganzer Kraft unterstützt wird.

Die erste Woche meiner Anwesenheit viel in eine sitzungsfreie Woche. Ich habe das Team bei Pressemitteilungen, Bürgeranfragen und Fördermittelanträge unterstützt. Der Kontakt zu den Akteuren seines Wahlkreises ist Albert Weiler sehr wichtig und er tritt für die Interessen seines Wahlkreises ein.

Darüber hinaus hat ein Besuch der Botschaft von Usbekistan mit der Vorstellung des Landes und seiner Kulturgüter im Rahmen der Internationalen Tourismus Börse mein Interesse an dem Land geweckt. Vielleicht besuche ich es in der nächsten Zeit.

Zudem konnte ich Albert Weiler zur Veranstaltung "Africa meets Business" in die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft begleiten. Dort wurden Gespräche zwischen interessierten Unternehmern und diplomatischen Vertretern der afrikanischen Länder zu neuen Projekten und Partnerschaften geführt. Albert Weiler engagiert sich im Arbeitskreis Afrika der CDU/CSU Bundestagsfraktion und vermittelt Thüringer Unternehmen an interessierte afrikanische Staaten.

Des Weiteren hatte ich die Möglichkeit am Fachgespräch der CDU/CSU Fraktion in der Themenreihe „Innere Sicherheit“ zum Thema: Was treibt junge Menschen in den Djihad? Die CDU/CSU-Fraktion beschäftigt sich intensiv mit Maßnahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung. In dem Fachgespräch wurde der Prozess der Radikalisierung, Möglichkeiten der Prävention und die Deradikalisierung erörtert.

Weiterhin hatte ich die Möglichkeit an der Debatte zum Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen teilzunehmen. Ziel ist die Versorgung der Bevölkerung mit bezahlbaren Mietwohnungen. Ich war besonders der Bundestagsabgeordneten Yvonne Marquart (CDU) aus dem Vogtlandkreis dankbar, dass sie auch die Bedürfnisse des ländlichen Raumes im Zusammenhang mit bezahlbarem Wohneigentum hervorgehoben hat.

Die zwei Wochen gingen viel zu schnell vorbei. Ich danke dem Team Weiler für die Einblicke, die sie mir in die Arbeit des Büros von Albert Weiler ermöglicht haben. Eins habe ich ganz sicher gelernt: Hinter dem Abgeordneten Albert Weiler steht ein starkes Team.