Weilers Förderplan wird umgesetzt – Arbeit für Flüchtlinge

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Berlin/Erfurt. – Der Ostthüringer Bundestagsabgeordnete Albert H. Weiler (CDU) freut sich, dass der Berliner Senat im Rahmen des Masterplans für Integration und Sicherheit seinen Vorschlag zum Einsatz von Flüchtlingen umsetzt.

Bereits schon im vergangenen Jahr betonte Albert Weiler, dass Sprache und Arbeit für eine gelungene Integration unerlässlich sind. Es sei ein Fehler, den Flüchtlingen keine Aufgaben zu geben und sie in ihren Unterkünften tatenlos rumsitzen zu lassen: „Nach wie vor halte ich es für sinnvoll, dass die Flüchtlinge in ihren Unterkünften eigenständig den alltäglichen Pflichten nachgehen. Auch ich muss selbst dafür Sorge tragen, dass meine Wohnung aufgeräumt und die Sanitäranlagen sauber sind. Ich finde es nicht zu viel verlangt, wenn auch Flüchtlinge diesen Aufgaben nachkommen.“ Zudem schlug er vor, die bleibeberechtigen Asylanten in den Kommunen zum Beispiel durch Ein-Euro-Jobs sinnvoll einzusetzen. „Das hilft den Kommunen ihre Aufgaben vor Ort besser zu stemmen, integriert die Asylanten in das Gemeindeleben und fördert die Sprache“, betont der Sozialpolitiker Weiler. Vor diesem Hintergrund freut er sich, dass Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) 100.000 Ein-Euro-Jobs für Flüchtlinge schaffen möchte.

Wie heute bekannt wurde, sollen Flüchtlinge in Berlin künftig schon vor dem Abschluss ihrer Verfahren für gemeinnützige Tätigkeiten eingesetzt werden oder Tätigkeiten in ihren Unterkünften übernehmen, etwa in der Essensversorgung, für Reinigungs- oder Reparaturarbeiten oder Übersetzungen. Zudem sollen sie gemeinnützige Arbeiten wie in den Berliner Forsten oder der Spreeparks übernehmen. 

„Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Ich freue mich, dass meine Gespräche mit den Parteispitzen von Union und SPD Früchte tragen. Ich fordere die Landesregierung Thüringen auf, sich Berlin zum Vorbild zu nehmen und meinen Vorschlag zu übernehmen. Auch in Thüringen gibt es genügend Aufgaben, die die Gemeinden nicht umfassend erfüllen können. Zusätzliche Hilfe ist da gerne gesehen. Diese Maßnahme trägt enorm zur Akzeptanz in der Bevölkerung bei.“