Weiler warnt vor tiefer Spaltung durch Linke Bildungspolitik

Ben Koppe Bildung, Geschichte, Kinder und Jugend, Schule

Berlin. – Laut eines Presseartikels der Funke Mediengruppe schlägt der Linke Bildungsminister und neue Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), Helmut Holter, eine Förderung von Austauschprogrammen zwischen Schulen in Ost- und Westdeutschland vor. Der direktgewählte Ostthüringer Bundestagsabgeordnete, Albert H. Weiler (CDU), sieht darin den Versuch, die Mauer in den Köpfen der Menschen aufrecht zu erhalten und plädiert stattdessen für verbindliche Bildungsstandards und vergleichbare Schulabschlüsse.

„Das einzige, was Holter mit solchen Programmen fördert, ist eine tiefe Spaltung. Fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung müssen wir das alte Ost-West-Denken endlich überwinden“, appelliert Weiler.

Holter betreibe Bildungspolitik mit der Axt im Walde. Von einem Präsidenten der KMK erwartet Weiler deutlich mehr, etwa die unbedingt notwendige Angleichung der Bildungssysteme in ganz Deutschland. „Wir brauchen vergleichbare Abschlüsse, verbindliche Standards und einheitliche Lehrpläne für alle Bundesländer, damit ein Wohnortwechsel oder eine Bewerbung um einen Studienplatz nicht zu Chancenungleichheit führen. Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Bildungssystem liegt in einheitlichen Bildungsstandards. Bisher war die KMK nicht in der Lage, ihre eigenen Beschlüsse umzusetzen. Ich fordere daher einen Bildungsstaatsvertrag, der für die Länder bindend wäre. Dieser würde endlich Vergleichbarkeit schaffen und damit Chancengerechtigkeit sicherstellen“, abschließend der Abgeordnete.