Weiler und Heller einig: Stadtroda muss Mittelzentrum bleiben

Robert Weiß Infrastruktur, Kommunales, Ländlicher Raum, Thüringen

Die Meldung, dass das Gesundheitsamt von Stadtroda nach Eisenberg abgezogen wird, hat in den letzten Tagen für einige Bürgeranfragen bei dem hiesigen Bundestagsabgeordneten Albert Weiler (CDU) gesorgt. Bei einem gemeinsamen Gespräch mit Landrat Heller (CDU) nutzte Weiler die Möglichkeit, über die Sorgen der Bürger und die Zukunft Stadtrodas zu sprechen.

„Meine Meinung, dass Stadtroda nicht ausbluten darf und unbedingt Mittelzentrum bleiben muss, teilt der Landrat. Er hat mir schlüssig dargelegt, wie die Perspektive Stadtrodas für die Zukunft ist. Der Abzug des Gesundheitsamtes wird in der Bevölkerung sehr kritisch betrachtet, aber es gibt offenbar gute Gründe dafür“, erklärt Weiler.

Landrat Heller ergänzt, dass das Gesundheitsamt seinen Standort in der Heinrich-Heine-Straße in Stadtroda verlassen muss, ist der Kündigung seitens des Vermieters geschuldet. Man habe auch in Stadtroda nach einem neuen geeigneten Standort gesucht, betont der Landrat – allerdings ohne Erfolg. Darüber war auch der Bürgermeister informiert. Zugleich verweist der Landrat darauf,  dass wichtige Ämter und Einrichtungen ihren Sitz in Stadtroda haben, so z.B. das Forstamt Jena-Holzland und die Agrarfachschule oder auch das Amtsgericht, für dessen Erhalt am Standort sich der Landkreis in den vergangenen Jahren stets eingesetzt hat

Unverständnis äußerte Weiler indes beim Thema Salzlager für die Kreisstraßenmeisterei. Die Stadt könne froh sein, dass der Kreis hier investieren will, doch stattdessen wird das Vorhaben seitens der Stadtspitze weggeschoben. „Das Salzlager würde den Standort der Kreisstraßenmeisterei festigen. Ich hoffe, die Verantwortlichen finden hier eine gütliche Lösung. Der Landrat hat mir zugesichert, dass der Kreis das Salzlager weiterhin in Stadtroda bauen möchte“, so Weiler abschließend.