Weiler stimmt erneut gegen die Verlängerung der epidemischen Lage

Robert Weiß Coronavirus, Deutschland, Gesundheit, Kinder und Jugend, Ländlicher Raum, Thüringen

Ich habe gestern erneut gegen die Verlängerung der epidemischen Lage gestimmt. Fast zwei Drittel der Deutschen sind geimpft. Allen Bürgerinnen und Bürgern wurde mittlerweile ein Impfangebot gemacht. Die Einschränkungen müssen enden. Wir brauchen Normalität und keinen angstschürenden, dauerhaften Ausnahmezustand.

Wer jetzt noch ungeimpft ist und sich ausdrücklich dazu entschieden hat, ungeimpft zu bleiben, der trägt ganz bewusst das Risiko sich zu infizieren. Das gilt es als Politiker zu akzeptieren. Es ist nicht die Aufgabe des Staates, die Gesundheit eines jeden Einzelnen gegen seinen Willen zu schützen. Und es ist auch nicht die Aufgabe des Staates, seine Bürgerinnen und Bürger zu bevormunden.

Mit Blick auf das beginnende Schuljahr müssen wir endlich wieder Normalität für unsere Kinder schaffen. Wir dürfen als Politik nicht zulassen, dass diejenigen die am wenigsten gefährdet sind, am stärksten und am längsten unter Einschränkungen zu leiden haben.