Weiler setzt Zeichen gegen Kriegseinsatz von Kindern

Bund

Die Kinderkommission im Bundestag ruft auch in diesem Jahr zur „Aktion Rote Hand“ auf. Die rote Hand steht dabei für das Nein zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindern und Jugendlichen als Soldaten. Mit seiner Teilnahme verpflichtet sich der Ostthüringer Bundestagsabgeordnete, Albert H. Weiler (CDU), für einen besseren Schutz von Kindern in Kriegen und Krisenregionen einzusetzen: „Auch im syrischen Bürgerkrieg und im Irak werden Kinder als wehrloses Menschenmaterial missbraucht. Unter den vielen Flüchtlingen, die zu uns kommen, sind viele ehemalige Kindersoldaten. Wir müssen diese menschenverachtende Praxis unterbinden, damit Minderjährige in Frieden und Freiheit aufwachsen können.“

Nach Angaben der Vereinten Nationen werden weltweit noch immer 250.000 Kindersoldaten als Kämpfer, Boten und Träger missbraucht. Albert Weilers Handabdruck wird zusammen mit tausend anderen an die UN-Sonderbeauftragte des Generalsekretärs für Kinder und bewaffnete Konflikte, Leila Zerrougui, übergeben. Seit 2003 wird die weltweite Protestaktion vom „Deutschen Bündnis Kindersoldaten“ in Deutschland koordiniert.