Weiler setzt sich für die Hebammen ein

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Bundestagsabgeordneter Albert Weiler setzt sich für die Hebammen ein

Gera/Jena/ SHK. – Der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Gera, Jena und den Saale-Holz-Kreis, Albert H. Weiler (CDU), nimmt die Sorgen der freiberuflichen Hebammen und junger sowie werdender Eltern schon seit Längerem sehr ernst.

Im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD (Seite 82) wurde vereinbart, dass die Situation der Geburtshilfe und der Hebammen im Speziellen beobachtet und für eine angemessene Vergütung gesorgt wird. „Mir ist es persönlich wichtig, dass dieser Punkt aus dem Koalitionsvertrag für die 18. Legislaturperiode konkreter wird. Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, die es freiberuflichen Hebammen ermöglicht, ohne finanzielle Schwierigkeiten und mit der entsprechenden Haftpflichtversicherung ihren Beruf sorgfältig auszuüben“, betont der Bundestagsabgeordnete. Eine Lösung kann letztlich nur auf Bundesebene getroffen werden.

Um die Problematik der Vergütung freiberuflich tätiger Hebammen aus erster Hand zu hören, traf sich Albert Weiler bereits mit Vertreterinnen des Geburtshauses & Mehr e.V. in Jena. Er zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Frauen im Geburtshaus. „Wir müssen nicht an morgen, sondern schon an übermorgen denken. Ständig fragen wir uns, wie wir es schaffen, dass in Deutschland mehr Kinder geboren werden. Die Union als Familienpartei muss dafür sorgen, dass Frauen weiterhin die Wahlfreiheit haben, wo sie ihre Kinder zur Welt bringen“, so der Familienvater Weiler.

Schon im vergangenen Jahr hat Albert Weiler sich persönlich an den Bundesminister für Gesundheit, Hermann Gröhe, in dieser Angelegenheit gewandt und um eine sorgfältige Prüfung gebeten. Gröhe hat mit Vertretern des Hebammenverbandes ausführlich gesprochen und nach möglichen Lösungen gesucht. Allerdings ist die Rechtslage sehr schwierig, sodass auch andere Ministerien mit einbezogen werden müssen. Demnach hat Albert Weiler sich auch mit einem dringlichen Schreiben an Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, gewandt.

Zudem hat sich bereits eine interministerielle Arbeitsgruppe mit der Problematik befasst. Der Abschlussbericht befindet sich in der letzten Abstimmung und wird nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums im April vorliegen. Auf Basis dieses Berichtes werden entsprechende Lösungen vorgeschlagen.

„Sowohl am Universitätsklinikum Jena als auch im ländlichen Raum Saale-Holzland-Kreis und der Stadt Gera sind die Hebammenpraxen ein wichtiger Anlaufpunkt für werdende Eltern und die Betreuung nach der Geburt. Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen und Gespräche führen, damit eine zeitnahe und für die Betroffenen zufriedenstellende Lösung gefunden wird“, sagt Christdemokrat Weiler abschließend.

(Pressemitteilung vom 6. März 2014)