Weiler präsentiert Finanzierungsvorschlag für Ausbildungsoffensive

Arbeit

Berlin/Erfurt.- Zum Vorschlag des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) einen bundesweiten Berufsbildungspakt für das Handwerk aufzulegen erklärt der Arbeitsmarktexperte und direktgewählte Ostthüringer Bundestagsabgeordnete Albert H. Weiler (CDU):

„Für den Wirtschaftsstandort Deutschland brauchen wir hoch qualifizierte Fachkräfte in allen Gebieten. Unsere ökonomische Stärke basiert dabei nicht nur auf Hochschulabsolventen, sondern auch auf einer erfolgreichen beruflichen Bildung. Ich unterstütze daher den Vorschlag des ZDH‘s auf ganzer Linie und setze mich für ein Finanzierungsmodell 40:40:20 ein, wobei Bund und Länder jeweils 40 % der Kosten tragen und das Deutsche Handwerk die übrigen 20 % übernimmt. Ich mache mich persönlich für verbindliche Zusagen im Bund stark und plädiere für eine schnelle Umsetzung. Da die Verantwortung nicht allein beim Bund liegt, ist es für den Erfolg dieses Vorhabens wichtig, dass sich auch die Ländern und das Deutsche Handwerk zu dieser gemeinsamen Aufgabe bekennen. Die akademische Bildung wurde lange durch einen großzügigen Hochschulpakt gefördert. Nun ist die berufliche Bildung an der Reihe. Wir brauchen jetzt eine Ausbildungsoffensive, um die Leistungsfähigkeit der Deutschen Wirtschaft  langfristig zu sichern“.

Experten warnen schon lange, dass der Fachkräftemangel im Handwerk gestoppt werden muss. Aktuell können jährlich bis zu 20.000 Ausbildungsplätze nicht besetzt werden. Ein Grund dafür ist die hohe Quote der Jugendlichen, die sich nach der Schule für eine Hochschullaufbahn entscheiden und damit der beruflichen Ausbildung den Rücken kehren.