Weiler macht sich für Sanierung des Sportplatzes der Regelschule Ranis stark

Ben Koppe Bildung, Kinder und Jugend, Kommunales, Ländlicher Raum, Schule, Sport, Thüringen

Ranis. Bei einer Begehung des Sportplatzes der Regelschule Ranis machte sich der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Albert Weiler (CDU) heu-te eine Bild des stark sanierungsbedürftigen Sportplatzes und sicherte im Anschluss seine Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln zu.

Dazu erklärte der Abgeordnete: „Die Situation vor Ort muss lieber gestern als morgen geändert werden. Es muss sichergestellt werden, dass die Schüler frei von Gefahren Sportunterricht machen können. Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. In meiner Heimatgemeinde Milda unterstützt der Bauhof die Schule wo es nur geht. Ich musste heute erfahren, dass das in Ranis leider nicht der Fall ist und selbst Kleinigkeiten in Rechnung ge-stellt werden. Nichtsdestotrotz werden wir jetzt gemeinsam mit dem Landratsamt und der Schulleitung die Sanierung des Sportplatzes anpacken“, erklärte Albert Weiler.

Bereits zu Beginn des Jahres sind die Schulleiterin Frau Lindig und Frau Baderschneider, Lehrerin für Geschichte und Sport bei einem Besuch der Regelschule Ranis im Deutschen Bundestag auf den hiesigen Bundestagsabgeordneten Albert Weiler zugegangen. Sie beklagten den katastrophalen Zustand des gemeinsam genutzten Sportplatzes der Regel- und Grundschule Ranis. Als Sportlehrerin tut es Frau Baderschneider im Herzen weh, wenn sie sieht, unter welchen Umständen die Schüler Sport treiben müssen. Ihre größte Sorge sei, dass die Sicherheit der Schüler nicht mehr garantiert werden könne.

Dem akuten Hilferuf folgten in dieser Woche nun neben dem Bundestags-abgeordneten Albert Weiler auch der Landtagsabgeordnete Christian Herrgott (CDU), Jens Heynisch, Dietmar Haase und Simone Bargel vom Fachbereich Zentrale Aufgaben, Bau, Bildung des Landratsamtes. Als Ver-treter des Stadtrates und des Sportvereins TSV 1860 Ranis war zudem Mar-cus Pavel zugegen.

Bei der Begehung des Sportplatzes offenbarte sich den Anwesenden ein trauriges Bild. Die 100 Meter Bahn ist zu kurz, sodass die Schüler nicht ordentlich auslaufen können. Vom angrenzenden Hang läuft Wasser auf die Sprintbahn. Auch größere Steine sind oft ungebetene Gäste und bergen Verletzungsgefahr. Mario Hendel, Hausmeister der Schule, berichtet, dass er den Großteil seiner Arbeitszeit damit zubringt, Unkraut auf der 100 Meter Bahn zu vernichten.

Auch die Weitsprunggrube ist ein Sorgenkind. Sie ist, genau wie die Sprintbahn, zu kurz. Die Schüler können auch hier nicht auslaufen. Der angrenzende Zaun wurde zwar mittlerweile entfernt, allerdings folgt dem letzten Sandkorn der Grube ein stacheliger Busch.

Das Landratsamt hat nun ein Konzept erarbeitet, dass dem vordringlichen Sanierungsbedarf der 100 Meter Bahn und der Weitsprunggrube Rechnung trägt. Das Konzept soll nun noch in dieser Woche im Rahmen des Bundesprogramms für Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur eingereicht werden. Hier stehen Mittel in Höhe von 100 Mio. Euro für die Förderung von Projekten mit besonderer regionaler Bedeutung zur Verfügung.

„Die Zustände, unter denen hier Sport getrieben werden muss, sind für die 350 Schüler nicht zumutbar. Jetzt kommt endlich Bewegung in die Angelegenheit. Der Bund unterstützt seine Kommunen mit 3,5 Milliarden Euro. Wir haben extra das Grundgesetz geändert, um diese Direktfinanzierung überhaupt zu ermöglichen. Ich werde den Antrag des Landkreises persönlich unterstützen und beim Ministerium vorsprechen. Das Geld das der Bund für die Kommunen bereitstellt, muss bei unseren Kindern ankommen“, sicherte Weiler seine Unterstützung zu.