Weiler kritisiert Egotaktiker in der SPD

Ben Koppe Bund, Deutschland, Medien, Parteien, Regierung, Wahlen

Berlin. – Angesichts der von der Jungendorganisation der SPD angetriebenen #NoGroKo-Kampagne kritisiert der direktgewählte Ostthüringer Bundestagsabgeordnete Albert H. Weiler (CDU) den Einsatz einiger SPD-Mitglieder gegen die Fortführung der Großen Koalition. „Der Juso-Chef Kevin Kühnert gefährdet mit seinem egoistischen Verhalten unser Land. Ich sehe in Kevin Kühnert vor allem einen jungen Menschen, der bisher keine politische Verantwortung übernommen hat aber nun versucht, die politische Situation in Deutschland in seinem Interesse auszunutzen“.

Aus der Sicht des Abgeordneten wird die #NoGroKo-Kampagne nur von wenigen SPD-Politikern intensiv unterstützt. Sie gefährde aber die politische Stabilität in erheblichem Maße und stelle die Erfolge der Großen Koalition völlig zu Unrecht in Frage. Gemeinsam mit der SPD sei es in der vergangenen Wahlperiode gelungen, die Wirtschaft zu stärken und die soziale Absicherung auszubauen. Zu den Erfolgen gehören aus seiner Sicht u.a. die Einführung des Mindestlohns, die Senkung der Arbeitslosenquote, die schwarze Null oder die Einführung des Elterngeld Plus etc….

„Trotz einiger Dämpfer in der Bundestagswahl sehe ich im Ergebnis einen Auftrag der Wählerinnen und Wähler an die Union und SPD, die Große Koalition weiterzuführen. Vor allem deshalb habe ich kein Verständnis für das egotaktische Verhalten des Juso-Chefs. Kevin Kühnert versucht aus meiner Sicht seinen eigenen Listenplatz auf Kosten einer neuen Regierung und auf Kosten einer stabilen Deutschen Zukunft zu verbessern und sich für mögliche Neuwahlen in eine bessere Position zu bringen. Wer seine eigene politische Karriere mit solchen Methoden antreibt, kann aus meiner Sicht in Zukunft kein politisches Amt übernehmen“, kommentiert Weiler abschließend.