Weiler: Keine Waffen in Kinderhände

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Die Kinderkommission im Bundestag ruft zum fünften Mal seit 2012 zur „Aktion Rote Hand“ auf. Die Aktion richtet sich gegen den Einsatz von Kinder-Soldaten. Mit seiner Teilnahme verpflichtet sich der ostthüringische Bundestagsabgeordnete Albert H. Weiler (CDU), sich für einen besseren Schutz von Kindern in Kriegen und Krisenregionen einzusetzen.

„Nach Angaben der Vereinten Nationen werden weltweit ca. 250.000 Kinder von diktatorischen und autokratischen Staatschefs, Armeen und bewaffneten Gruppen als Kinder-Soldaten missbraucht. Wir müssen härter daran arbeiten, dass nirgendwo auf der Welt mehr Kinder dieser menschenverachtenden Praxis ausgesetzt sind. Waffen dürfen nicht in Kinderhände“, fordert Weiler.

Die gesammelten roten Handabdrücke werden an die Sonderbeauftragte des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für Kinder und bewaffnete Konflikte Leila Zerrougui als Signal des Deutschen Bundestages gegen den Einsatz von Kindersoldaten weitergeleitet. Am 12. Februar 2002 trat das Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechts­konvention zum Verbot des Einsatzes von Kindern als Soldaten in Kraft. Deutschland hat das Zusatzprotokoll im Dezember 2004 ratifiziert.