Weiler kämpft für den langfristigen Erhalt der Eisenbahninfrastruktur

Ben Koppe Thüringen, Wirtschaft, Wirtschaft und Verkehr

Als direkt gewählter Ostthüringer Bundestagsabgeordneter setzt sich Albert H. Weiler (CDU) seit Jahren für die Aufrechterhaltung der wichtigen Fernverkehrsverbindung in dieser Region ein. Zu diesem Zweck wendet er sich mit einem Schreiben an Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG mit der Bitte um Unterstützung für den langfristigen Erhalt der Eisenbahninfrastruktur.

Als ehemaliger Lokführer, Bürgermeister der Gemeinde Milda sowie Bundestagsabgeordneter liegt Weiler dieses Anliegen sehr am Herzen. Er weist darauf hin, dass die Region Ostthüringen, mit der wachsenden Universitätsstadt Jena und den Landkreisen Saale-Holzland, Saalfeld-Rudolstadt und Saale-Orla, einen wichtigen Beitrag zur positiven wirtschaftlichen Entwicklung in Thüringen leistet. Die Abkopplung dieser Region vom ICE-Verkehr und eine zu starke Fokussierung der Eisenbahninfrastruktur auf die Region Erfurt hätten dramatische Folgen für die erfolgreichen Unternehmen und vor allem für die Menschen vor Ort.

,,Um die wirtschaftliche Entwicklung nicht zu gefährden, brauchen wir eine starke Eisenbahnanbindung in Ostthüringen und vor allem Planungssicherheit bis 2023 und darüber hinaus. Dazu gehören vor allem der Erhalt des Fernverkehrs auf der Saalbahn und zugleich der nahtlose Intercity-Verkehr im Zwei-Stunden-Takt sowie der vollständige zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung. Es geht um viele Menschen und erfolgreiche Unternehmen vor Ort, die nicht vom Fernverkehr abgekoppelt werden dürfen. Vor allem wäre es wichtig, dass der Frühzug, der derzeit von Jena startet, zukünftig ab Saalfeld fährt und dass man auch von Rudolstadt oder Kahla mit nur einem Umsteigen in die Großstädte wie Berlin, Leipzig oder München fahren kann‘‘, so Weiler.

Für dieses Anliegen hat er sich auch in der Vergangenheit mit Nachdruck eingesetzt – zuletzt in einem Brief an den Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt.