Weiler: „Gera muss wieder handlungsfähig werden“

Energie, Finanzen und Steuern

Gera. – In den vergangenen Wochen und Monaten führte der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Gera, Jena und den Saale-Holzland-Kreis, Albert H. Weiler (CDU), Gespräche zur Energieversorgung Gera (EGG) auf unterschiedlichen Ebenen. Dabei ging es vor allem um deren zukunftsfähige Ausgestaltung und die Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit für die Stadt Gera. „Für mich steht außer Frage, dass Thüringen unter der rot-rot-grünen Regierung nun seine Versprechen wahr machen muss und der Stadt finanziell unter die Arme greift“, betont Albert Weiler.

Verschiedene Szenarien wurden mittlerweile durchgespielt. Am zukunftsfähigsten erweist sich für die Stadt Gera der Kauf der EGG. Dies würde die Stadt genehmigungspflichtig verwirklichen können, ohne dritte Geldgeber aktivieren zu müssen. Durch getroffene Vereinbarungen könnten ab 2018 Überschüsse aus der EGG direkt der Stadt zugutekommen, da das Unternehmen zukunftsfähig aufgestellt sei, ließ der Geschäftsführer Andreas Grieser wissen. Diese städtischen Mehreinnahmen könnten die Stadt zum einen entlasten und zum anderen die negative Bilanz der Geraer Verkehrsbetriebe ausgleichen. In den Überlegungen wird ebenfalls das Stellen eines Antrages von Seiten der Stadt auf weitere Finanzhilfen in Erwägung gezogen. Zusätzliche Mittel in Höhe von etwa 10 bis 15 Millionen Euro würden den Geraer Verwaltungshaushalt entlasten, wodurch die Stadt wieder mehr Spielräume bekommt. „Wenn Erfurt ein neues Stadion erhält, so kann Gera auch weitere finanzielle Mittel aus dem Landeshaushalt beanspruchen, um endlich wieder handlungsfähig zu werden“, sagt der Bundestagsabgeordnete Weiler abschließend.