Weiler gegen Einführung einer Bürgerversicherung

Arbeitsmarkt, Demografie, Soziale Sicherung

Albert Weiler gegen Arbeitsplatzabbau durch die Einführung einer Bürgerversicherung

Betriebsratsvertreter der Debeka Krankenversicherung a.G. und Albert Weiler, CDU-Bundestagskandidat für Gera, Jena und den Saale-Holzland-Kreis, trafen sich zu einem Gedankenaustausch zur geplanten Einführung einer Bürgerversicherung, die von SPD, den Grünen und den Linken gefordert wird. Diese würde den Wegfall der privaten Krankenversicherung bedeuten.

Weiler und die Betriebsratsvertreter sind überzeugt, dass damit mehr als 100.000 Arbeitsplätze verloren gehen, wie z.B. in der Versicherungs- und  gesamten Gesundheitsbranche. Der derzeitige Wettbewerb wirkt sich für alle Patienten positiv aus. Die Ärzte könnten mit den Mehreinnahmen durch die privat Versicherten medizinische Geräte anschaffen, die auch den gesetzlich Versicherten zugutekommen würden. Der Argumentation der Linken  „…Privatversicherte sind alle reich…“ kann Weiler nicht folgen. Sie ist polemisch und nicht wahr. Ein Beamter im einfachen Dienst, der 1.400,00 Euro verdient und davon Krankenkassenbeiträge von ca. 300 Euro zahlt, ist in seinen Augen alles andere als reich.

„Alle über einen Kamm zu scheren ist zwar einfach, aber unrecht.“, so Weiler. Er versichert, dass er keine Diskussion scheut, aber eine Abschaffung der privaten Krankenversicherung, weg vom Wettbewerb und die Einführung einer „beamtenregierten“ Bürgerversicherung ist ihm suspekt: „Das hohe Leistungsniveau in der Gesundheitsbranche kann nur erhalten bleiben, wenn die Finanzierung in hoher Qualität der medizinischen Geräte, weiterhin gesichert ist.“, so Weiler.