Weiler gedenkt den Opfern des Nationalsozialismus

Bund, Geschichte

Bundestagsabgeordneter Albert H. Weiler gedenkt den Opfern des Nationalsozialismus
 
Gera/Jena/SHK/Berlin. – Anlässlich zum „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ nahm der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Gera, Jena und den Saale-Holzland-Kreis, Albert H. Weiler (CDU), an der Gedenkstunde des Deutschen Bundestages teil.
 
„Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wach bleibt. Vor allem in den Schulen muss den jungen Menschen gelehrt werden, dass diktatorische Unrechtsregime jeglicher Art in unserer Gesellschaft nie wieder entstehen dürfen. Es bedarf nach wie vor einer intensiven Aufarbeitung über die menschenverachtenden Taten der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft“, betont Christdemokrat Albert Weiler.
 
Als herausragende Projekte für eine lebendige Erinnerungskultur nennt er die Stolpersteine, welche die Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung der Juden, der Zigeuner, der politisch Verfolgten, der Homosexuellen, der Zeugen Jehovas und der Euthanasieopfer im Nationalsozialismus lebendig erhält.
„Jeder sollte sehen können, dass grausames Unrecht vor der eigenen Haustür stattfand. Daher begrüße ich die Verlegung von Stolpersteinen in Gera, Jena und neuerdings im Saale-Holzland-Kreis sehr“, meint der Bundestagsabgeordnete Weiler.
 
Gastredner im Deutschen Bundestag war in diesem Jahr der 95-jährige russische Schriftsteller Daniil Granin. Er ist ein Überlebender der Blockade und unter anderem Mitverfasser eines „Blockadebuchs“ mit Erinnerungen und Zeugenbefragungen aus der Zeit der deutschen Belagerung Leningrads. Die Gedenkstunde im Bundestag findet seit 1996 jährlich anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslager Auschwitz durch russische Soldaten am 27. Januar 1945 statt.

(Pressemitteilung vom 27.01.2014)
 
Foto: Albert H. Weiler vor dem Gedenkbild von Katharina Sieverding im Deutschen Bundestag. Das Bild ist den von 1933 bis 1945 verfolgten und ermordeten Mitgliedern des Reichstages der Weimarer Republik gewidmet.