Weiler fordert Investitionen in Spielplätze durch den Bund

Ben Koppe Bildung, Kinder und Jugend, Ländlicher Raum

In einem Brief an den Chef des Bundeskanzleramtes Peter Altmaier fordert der Ostthüringer Bundestagsabgeordnete und Bürgermeister der Gemeinde Milda Albert Weiler (CDU) angesichts voller Kassen den Bund auf, insbesondere kleine Kommunen bis zu 30.000 Einwohnern beim Bau, der Ergänzung, Sanierung und Instandhaltung von Spielplätzen finanziell zu unterstützen.

„Als Bürgermeister kenne ich die Situation vor Ort. Vielen Gemeinden fehlt das Geld für die Spiel- und Sportgeräte. Hier werden wichtige Investitionen zuerst zurückgestellt. Doch diese Tatsache ist fatal“ stellt Weiler fest.

Spiel und Bewegung sind wichtige Elemente einer gesunden Entwicklung. Deshalb brauchen Kinder anregende Lernumgebungen und Spielmöglichkeiten in ihrer unmittelbaren Umgebung.

„Wir dürfen bei der Förderung unserer Kinder nicht sparen, sondern müssen stattdessen in unsere Zukunft investieren. Ich setze mich dafür ein, dass Spielplätze durch Mittel des Bundes insbesondere im ländlichen Raum erneuert, ergänzt oder instand gesetzt werden“, so Weiler.

Der Abgeordnete weist darauf hin, dass das Geld vom Bund direkt bei den Kommunen und damit bei den Kindern ankommen muss und nicht indirekt über das Land ausgezahlt werden sollte, wo in der Vergangenheit bereits wiederholt Bundesmittel zurückgehalten wurden.

„Mit einem unbürokratischen Spielplatz-Förderprogramm legen wir heute den Grundstein für eine gesunde Entwicklung unserer nächsten Generation“, kommentiert Weiler abschließend.