Weiler fordert eine zügige Einführung der Flexi-Rente

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Berlin. – Der Ostthüringer Bundestagsabgeordnete, Albert H. Weiler (CDU), spricht sich für eine zügige Einführung der Flexi-Rente aus, um den drohenden Fachkräftemangel zu begegnen: „Jeder fünfte Rentner in Deutschland würde Umfragen zufolge gern weiter arbeiten. Aber nur rund sieben Prozent tun es, weil der Staat Hürden setzt. In Zeiten von Fachkräftemangel sind die Unternehmen auf das Knowhow der älteren Arbeitsnehmer angewiesen. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels müssen wir die Hinzuverdienstgrenzen für Rentner flexibel gestalten und ausweiten.“

Wer nach dem Renteneintritt länger freiwillig aktiv arbeiten möchte, dürfe nicht durch ein Übermaß an Bürokratie daran gehindert werden. „Wir wollen, dass beim Bezug oder Anspruch auf eine reguläre Altersrente eine befristete Beschäftigung im Einvernehmen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber möglich ist“, sagt Albert Weiler, der als Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales die Initiative zur Flexi-Rente mit angestoßen hat.

In einer Expertenrunde im Deutschen Bundestag zum flexiblen Renteneintritt nach skandinavischen Vorbild informierte sich der Bundestagsabgeordnete über die verschiedenen Modelle: „Länder wie Schweden, Finnland und Norwegen haben flexible Modelle zum Renteneintritt, die auch sehr gut genutzt werden. Vor allem bei Facharbeitern zeigt sich dort, dass die finanziellen Anreize genutzt werden und freiwillig länger gearbeitet wird. Auch eine kombinierte Teilrente sowie nebenbei arbeiten, erhöht das Alterseinkommen erheblich. Diese Modelle können Vorbild für Deutschland sein. Mit Hilfe dieser positiven Beispiele sollten wir die Flexi-Rente in Deutschland angesichts des Fachkräftemangels zügig umsetzen“, betont Weiler abschließend.