Weiler eröffnet die Internationale Berliner Begegnung

Ben Koppe Geschichte, Werte

Berlin. – „Verantwortung vor Gott und den Menschen. Gelingendes Leben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ – unter diesem Leitgedanken wurde die 23. Internationale Berliner Begegnung (IBB) im Reichstag eröffnet. Mehr als 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter zahlreiche hochrangige Gäste aus Parlamenten, Regierungen und Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft aus Deutschland und dem Ausland nahmen an der Eröffnungsveranstaltung teil.

Als Moderator des parlamentarischen Gebetskreises begrüßte der Ostthüringer Bundestagsabgeordneter, Albert Weiler, die Gäste und eröffnete die Begegnung. In seiner Rede betonte er, dass ein Bissen Brot vielen Menschen heute verwehrt bleibt. Viele Teile der Welt seinen weiterhin von Bürgerkriegen, Flüchtlingskrisen, Leid, Schmerz und Vertreibung geprägt. Mehr als 800 Millionen Menschen leiden weltweit an Hunger. Alle zehn Sekunden sterbe ein Kind an den Folgen von Unterernährung.

„Eine erschreckende Herausforderung für unsere moderne Welt, die wir meistern müssen. Ich bete heute besonders für diese Menschen, die in vielen Teilen der Welt an Hunger leiden. Als praktizierender Christ möchte ich uns an die Verantwortung erinnern, für unser tägliches Brot dankbar zu sein und es mit Menschen zu teilen, die es dringend brauchen“, so Weiler. Er sprach zudem „von einer ganz besonderen Brotsorte“, vom Brot des Lebens – von Gott und Jesus Christus.

Die Teilnehmer der Internationalen Berliner Begegnung werden sich in den nächsten Tagen im Rahmen verschiedener Tagungen und Begegnungen austauschen und dabei entsprechende Themen erörtern.

Abgeordnete des Deutschen Bundestages und von deutschen Landtagen treffen sich regelmäßig zum Frühstück mit persönlichem Gedankenaustausch und Gebet. Parlamentarier aus diesen Frühstücksgruppen veranstalten seit 1996 jährlich eine Internationale Begegnung in Berlin. Diese ist einbezogen in ein weitreichendes internationales Netzwerk. Dem Beispiel der Internationalen Begegnung in Berlin und dem amerikanischen National Prayer Breakfast folgten inzwischen auch zahlreiche Angehörige von Parlamenten und Regierungen in vielen anderen Ländern der Welt.