Weiler erhielt Ehrendoktortitel in Armenien

Ohne Kategorie

Dem Ostthüringer Bundestagsabgeordneten Albert H. Weiler (CDU), der zugleich Präsident des Deutsch-Armenischen Forums e. V. ist, wurde von der Nationalen Universität für Architektur und Bauwesen von Armenien die Ehrendoktorwürde verliehen. Dabei verweist der wissenschaftliche Rat der Universität unter anderem auf seinen Beitrag zur Stärkung der armenisch-deutschen Beziehungen.

Der Ehrendoktortitel wurde dem Abgeordneten Weiler im Mai im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung an der Universität in Jerewan persönlich verliehen. Der Vorsitzende des wissenschaftlichen Rates, Rektor der Universität, Prof. Gagik Galstyan, hob in seiner Rede die Leistungen des Deutsch-Armenischen Forums bei der Verstärkungen der deutsch-armenischen Beziehungen auf allen Ebenen sowie die diesbezüglichen Bemühungen des Forumspräsidenten Weiler hervor.

„Wir verfolgen Ihre ehrenwürdige Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter und Präsident des Deutsch-Armenischen Forums und freuen uns besonders, dass Sie sich für die Anerkennung des türkischen Völkermordes an den Armeniern im Osmanischen Reich seitens des Deutschen Bundestages einsetzen'', so Prof. Galstyan. 

Albert Weiler bedankte sich für die große Ehre – er werde den Titel in Ehre tragen. Das Land Armenien sowie die Vertiefung der deutsch-armenischen Beziehungen seien für ihn auch ein persönliches Anliegen, dem er sich gerne widmet: „Unsere beiden Länder haben ein großes Potenzial für einen intensiven politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Austausch. In meiner Eigenschaft als Präsident des Deutsch-Armenischen Forums werde ich weiterhin diese Kooperation vorantreiben und fördern.''

An der feierlichen Doktortitelverleihung nahmen unter anderem die Botschafter in Armenien und Deutschland, Matthias Kiesler und Ashot Smbatyan, der Vorsitzende des parlamentarischen Ausschusses für Wissenschaft, Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Vorsitzende der armenisch-deutschen parlamentarischen Freundschaftsgruppe, Abgeordneter Artak Davtyan, Professoren sowie Studenten aus Armenien, Deutschland, Frankreich und Spanien teil.