Weiler erhält Zusage der Bahn für Gespräch über Fernverkehrsanbindung

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Jena. – Der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Gera, Jena und den Saale-Holzland-Kreis Albert H. Weiler (CDU) drängt, über eine weiterhin leistungsfähige Anbindung der Stadt Jena an das Fernverkehrsnetz der Eisenbahn zu sprechen. Weiler forderte in einem Treffen mit Vertretern der Deutschen Bahn, dass noch im November konkrete Terminvorschläge seitens der Bahn gemacht werden.

„Die Pendler in meinem Wahlkreis bewegt der angekündigte Verlust der hochwertigen Fernverbindung. Die Bahn bekommt Milliarden vom Parlament bewilligt. Aber kein Verantwortlicher von der Deutschen Bahn ist bereit, mit uns Abgeordneten über die geplanten Streichungen von für die Bürger so wichtigen Verkehrsverbindungen zu sprechen. Der Vorstandsvorsitzende Rüdiger Grube hat Zeit für Termine mit Oliver Bierhoff und Reinhold Messner, aber nicht für uns Bundestagsabgeordnete der betroffenen Wahlkreise. Das kann nicht sein“, erklärte der Bundestagsabgeordnete Weiler.

Die Deutsche Bahn sicherte nun zu, schnell einen geeigneten Ansprechpartner zu benennen und zeitnah Terminvorschläge für ein persönliches Gespräch zu unterbreiten.

Im Vorfeld des Termins mit den Vertretern der Deutschen Bahn hatte Weiler geäußert, dass ein vollständiger Verlust hochwertiger Fernverbindungen die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region gefährde und das Leben der Menschen beeinflusse, die auf dem Weg zur Arbeit oder zur Ausbildung täglich davon betroffen sind. Aus diesem Grund lohne es sich, für unsere Bürgerinnen und Bürger weiter zu kämpfen.

Gemeinsam mit weiteren Bundestagsabgeordneten aus Bayern, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt hatte sich Weiler daher der parteiübergreifenden „Allianz für die Heimat“ angeschlossen, die sich für eine zeitnahe lückenlose IC-Anbindung der Region einsetzt. Das Verkehrsprojekt VDE 8.1 der Deutschen Bahn sieht im Zuge der Eröffnung der ICE-Neubaustrecke Nürnberg-Erfurt den Wegfall zahlreicher Systemhalte entlang der bisherigen ICE-Strecke über Lichtenfels, Saalfeld, Jena, Naumburg und Leipzig ab 2017 vor.

„Die Universitätsstadt Jena gilt als einer der stärksten Wirtschaftsstandorte in Ostdeutschland. Die international ausgerichteten Unternehmen sowie Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen sind auf eine funktionierende Anbindung an die Großstädte in Deutschland angewiesen. Sie ist ein wichtiger Standortvorteil im Wettbewerb europäischer Städte. Wir dürfen da nicht locker lassen“, fordert Weiler.