Weiler: Brauchen nach Unwetter direkte Hilfe

Kommunales, Landwirtschaft, Thüringen, Umwelt

Berlin/Ostthüringen.- Die heftigen Unwetter vom vergangenen Wochenende haben in Ostthüringen enorme Sachschäden hinterlassen. Dabei machten die Wassermassen weder vor Wohnhäusern und Geschäften, noch vor Straßen oder landwirtschaftlichen Nutzflächen halt. „Wichtig ist jetzt die schnelle und unmittelbare Hilfe für Geschädigte“, sagt der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Albert Weiler (CDU). „Vor allem leiden die Landwirte unter derartigen Klimaextremen, wenn ihnen sprichwörtlich der Acker vor der Haustür weggeschwemmt wird.“

Da das Land nach der Prognose des Thüringer Finanzministeriums in diesem Jahr mit zusätzlichen Steuereinnahmen in Höhe von 296 Millionen Euro rechnen kann, sollte ein Teil hiervon nach Weilers Meinung ebenso den Opfern solcher unvorhersehbaren Naturkatastrophen zugutekommen. „Die Versicherungen regulieren mitunter Unwetterschäden, erhöhen dann aber auch die Beiträge. Nach dem Verlust von Acker und Ernte wird der Landwirt als Unternehmer hier doppelt bestraft“, so Weiler weiter. Gleiches gelte auch für andere Gewerbetreibende und Privatpersonen.

In seiner Funktion als ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Milda fordert Albert Weiler ebenso, dass den Kommunen bei der Regulierung von Unwetterschäden mehr geholfen wird. „Anstatt auf dem Geld sitzen zu bleiben, sollte das Land die Kommunen lieber finanziell bei den Aufräumarbeiten unterstützen. Dann könnten auch die vielen helfenden Hände vor Ort sehen, dass ihr hart erwirtschaftetes Geld sinnvoll eingesetzt wird! Mit guten Worten allein konnte meines Erachtens noch keine überschwemmte Straße einer Gemeinde wiederhergestellt werden.“