Weiler betroffen über Tod eines Feuerwehrmannes

Ben Koppe Ehrenamt, Feuerwehr, Kommunales, Ländlicher Raum, Thüringen

Milda. – Angesichts des tödlichen Unfalls eines Feuerwehrmannes im Wartburgkreis, der bei dem Versuch starb, eine eingesperrte Frau aus ihrem Wagen zu retten, zeigt sich der Ostthüringer Bundestagsabgeordnete und Bürgermeister der Gemeinde Milda, Albert H. Weiler (CDU), tief betroffen.

„Ich bin bestürzt über den tödlichen Unfall des jungen Mannes, der seinen Einsatz für die Feuerwehr mit dem Leben bezahlte. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden des Verunglückten. Als langjähriger Bürgermeister und Chef der Feuerwehr weiß ich um die wichtige Aufgabe der Feuerwehren in den Gemeinden. Wir können uns immer darauf verlassen, dass die Feuerwehr schnell zur Stelle ist und bei Unglücken oder Naturkatastrophen jederzeit mit vollem Einsatz Hilfe leistet. Dabei ist das Engagement der Helferinnen und Helfer in den meisten Fällen ehrenamtlich. Trotzdem arbeiten die Feuerwehren sehr professionell und verfügen über viel Fachexpertise. Damit dies auch so bleibt, fordere ich die Linke Thüringer Landesregierung auf, die Kommunen finanziell angemessen zu fördern. Die Feuerwehren, als Pflicht der Gemeinden, müssen weiterhin gut ausgestattet werden. Dies betrifft die Ausbildung, Ausrüstung, Einsatzfahrzeuge und Feuerwachen. Als Bürgermeister kämpfe ich für den Erhalt und eine angemessene Unterstützung der Feuerwehren vor Ort. Es ist gut, wenn man sich auf die Feuerwehr verlassen kann. Aber dafür muss die Thüringer Landesregierung auch die entsprechenden Mittel zur Verfügung stellen“, fordert Weiler.