Weiler begrüßt Erhöhung des Mindestlohns ab Januar 2019

Ben Koppe Arbeit, Arbeit und soziale Sicherheit, Bund, Regierung

Berlin. – Die von der Bundesregierung in der vergangenen Legislatur eingesetzte Mindestlohnkommission entschied über die Erhöhung der Lohnuntergrenze ab dem Jahr 2019 um 35 Cent von 8,84 auf 9,19 Euro. Der direktgewählte Ostthüringer Bundestagsabgeordnete Albert H. Weiler (CDU) begrüßt dieses Ergebnis.

„Bereits zum zweiten Mal seit der Einführung im Jahr 2015 heben wir den Mindestlohn an. Damit profitieren auch die untersten Lohngruppen von der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Dass zeigt mir, dass die von uns eingesetzte Kommission funktioniert und einen fairen Anstieg der Löhne sicherstellt. Dies ist auch ein wichtiger Schritt gegen Altersarmut und zu niedrige Renten“, kommentiert Weiler.

Seit Januar 2015 gilt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn. Seine Höhe wird alle zwei Jahre von einer Kommission angepasst, die aus Arbeitgebervertretern, Gewerkschaften und Wissenschaftlern besteht.

„Die Entscheidung des Deutschen Bundestages, dass Fachleute über den Mindestlohn entscheiden, war die einzig richtige, denn solche Entscheidungen sollten nicht von Politikern nach Gutdünken sondern gut durchdacht und fachmännisch gefällt werden“, so Weiler.

Von der geplanten Erhöhung werden rund vier Millionen Menschen profitieren. Entscheidend für die Erhöhung ist der Tarifindex des Statistischen Bundesamtes, der die Tarifsteigerungen der vergangenen zwei Jahre abbildet. Die nächste Anpassung steht dann im Jahr 2021 an.