Weiler bedauert Rücktritt von Bahnchef Grube

Verkehr

Der ostthüringische Bundestagsabgeordnete für Gera, Jena und den Saale-Holzland-Kreis Albert H. Weiler (CDU) bedauert den Rücktritt von Bahnchef Rüdiger Grube.

„Der Rücktritt kommt für mich völlig überraschend. Grube war immer ein verlässlicher Gesprächspartner für mich. Ich habe mich mehrfach persönlich mit Grube getroffen, um mit ihm über die Fernverkehrsanbindung von Jena zu sprechen, die ganz wegfallen sollte. Hierbei hat er Wort gehalten. Immerhin zwei Zugpaare, jeweils morgens und abends, werden Jena nun weiterhin mit Berlin verbinden“, erklärt Weiler.

Doch für Saalfeld ist noch der vollständige Verlust seiner Anbindung an den Fernverkehr bis zum Jahr 2023 vorgesehen. Eine Ersatzmaßnahme ab Dezember 2017 wie für Jena ist bisher nicht geplant. Hierzu war bereits ein Gesprächstermin zwischen Weiler und Grube angesetzt. Dieser wird nun mit dem Rücktritt Grubes hinfällig sein.

„Ein mangelndes Angebot als Ersatz für den ICE-Halt gefährdet die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region. Wir werden abwarten müssen, wer nun die Nachfolge von Grube antreten wird. Aber ich bleibe an dem Thema dran und sobald wir wissen, wer Grube beerben wird, werde ich mich bei der neuen Führung für den Erhalt des Anschlusses von Saalfeld an das Fernverkehrsnetz der Bahn weiter einsetzen“, versichert Weiler.v