Weiler: Am Pranger der Selbstgerechten

CDU, Regierung, Thüringen

Berlin.- Landtagsabgeordneter Herbert Wirkner (CDU) hat in dieser Woche erneut Stellung zu seiner Stasivergangenheit in der ehemaligen DDR genommen und seine Unschuld beteuert. Rückendeckung bekommt er dabei vom Bundestagsabgeordneten Albert Weiler (CDU) aus Berlin. „Es ist schon skandalös wenn ein unbescholtener Bürger, der nachweislich weder mit der Stasi kooperiert, ihr angehört, noch andere Menschen denunziert hat, plötzlich von seinen Kritikern auf eine Ebene mit tatsächlichen IM’s wie Frank Kuschel oder Ina Leukefeld gestellt wird.“ Die Thüringer Linke nutze Wirkners Fall nur dazu, um von den eigenen Personalproblemen innerhalb der Partei abzulenken, so Weiler weiter. Wirkner hatte am Dienstag vor dem Landtag aus seinen Stasiakten vorgelesen um zu beweisen, dass die Stasi ihn umworben, nicht aber als Mitarbeiter gewinnen konnte. „Herr Wirkner hätte sicherlich Vorteile aus einer Kooperation mit der Staatssicherheit ziehen können, ist aber in letzter Konsequenz standhaft und seinem Gewissen treu geblieben“, meint Albert Weiler. „Für diese Courage hat er Respekt und keine Aburteilung verdient!“