Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

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Albert Weiler wurde bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 mit 36,1 % der Erststimmen als Bundestagsabgeordneter für Gera, Jena und den Saale-Holzland-Kreis gewählt. Die CDU erhielt ein Zweitstimmenergebnis von 34,8 % (+ 7,2 % im Vergleich zu 2009) bei einer Wahlbeteiligung von 70,5 %, die thüringenweit im Wahlkreis am höchsten war. Weiler bedankte sich für das Vertrauen und die Unterstützung! Als Abgeordneter will er für die Region und die Menschen in Berlin und vor Ort arbeiten. Gemeinsam mit Kanzlerin Angela Merkel soll Deutschland auf dem Erfolgskurs bleiben!

Artikel in der OTZ zur Bundestagswahl:

Siegesfeier im Zimmritzer Clubhaus

Albert Weiler holt nach 20 Jahren für die CDU wieder den Bundestagswahlkreis. Generalsekretär Voigt: CDU beweist, dass sie auch in den Städten Jena und Gera siegen kann! Jenaer CDU kann sich Schwarz-Grün vorstellen.

Jena/Saale-Holzland Nach 19 Jahren hat die CDU wieder den Bundestagswahlkreis Jena, nun zusammen mit Gera und dem Saale-Holzland-Kreis, gewinnen können. Albert Weiler heißt der Sieger, der vor seinen direkten Kontrahenten Ralph Lenkert (Die Linke) und Volker Blumentritt (SPD) mit deut­lichem Abstand die meisten Erststimmen einfahren konnte. Als gegen 18.30 Uhr auf dem Computermonitor im Clubhaus Zimmritz die ersten Ergebnisse einliefen und der schwarze Balken über 40 Prozent zeigte, war Weiler noch skeptisch.

Das sind erst die Dörfer, die wählen schwarz, aber die Städte Jena und Gera rot , sagte Weiler. Vor allem dem amtierenden Bundestagsabgeordneten Ralph Lenkert traute Weiler noch eine Überraschung zu. Doch die blieb aus. Das Verhältnis des schwarzen, violetten und roten Balkens in der Echtzeit-Auswertung des Statistischen Landesamtes änderte sich nicht mehr. Als sich gegen 19.45 Uhr klar ­abzeichnete, dass auch Gera mehrheitlich CDU gewählt hatte, stimmte auch der neue Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises 194 in den Jubel seiner Anhänger ein, die sich inzwischen zahlreich im Clubhaus versammelt hatten. Auch die ­Jenaer CDU mit Stadtratsfraktionschef Benjamin Koppe war gekommen. Stadtrat Guntram Wothly:

Mit so einem klaren Ergebnis hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Aber unsere Wahlkampfhelfer haben auch Unglaubliches geleistet. Das war ein toller Wahlkampf!
Die beiden Städte und der ländlicher Raum gehören zusammen.Albert Weiler, Wahlsieger Thüringens CDU-General­sekretär Mario Voigt war dementsprechend stolz.

Das ist nicht nur das beste CDU-Ergebnis seit 20 Jahren, wir haben auch alle neun Direktwahlkreise in Thüringen gewonnen, das hat keine Partei vor uns geschafft , sagte Voigt, nachdem er Weiler gratuliert hatte. Das Ergebnis nehme man mit viel Demut und Respekt an und wolle es durch Erfolg rechtfertigen.

Albert Weiler hat gezeigt, dass die CDU auch in den großen Städten siegen kann , so Voigt. Bei Wiener Würstchen, Kartoffelsalat und Bier aus Ostthüringen wurde gestern Abend natürlich auch darüber spekuliert, wie eine Regierungsbildung ohne die FDP aussehen wird, denn an die anfänglich noch mögliche absolute Mehrheit für die CDU glaubte im Zimmritzer Clubhaus von Anfang an keiner so recht. Während die meisten von Weilers Anhängern von einer großen Koalition ausgehen, könnten sich Jenaer CDU-Mitglieder auch mit Schwarz-Grün anfreunden.

Warum nicht. Einzige Bedingung: Trittin tritt ab. Aber einen grünen Umweltminister könnte ich mir gut vorstellen , sagte Heiner Schaumann. Albert Weiler war gestern Abend glücklich, aber auch geschlaucht vom Wahlkampf. Seit Januar ist er neben seiner Arbeit als Chef einer Verwaltungs­gemeinschaft im Schwarzatal ­etwa 37 000 Kilometer mit ­seinem Auto durch den Wahlkreis gefahren, hat ungezählte Veranstaltungen besucht, Straßenwahlkampf gemacht. Der Aufwand sei riesig gewesen, auch finanziell. Mit Ehefrau Petra will er sich nun vier Tage Ruhe gönnen, ehe es in Berlin richtig los geht. Und das Handy bleibt abgeschaltet.

Lutz Prager | OTZ 23.09.2013