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Mein Standpunkt

Unsere Ostthüringer Region liegt im Herzen Deutschlands. Wir nutzen diesen Standortvorteil und haben uns zu einem Drehkreuz in Europa entwickelt. Unsere Verkehrswege sind die entscheidenden Lebensadern unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Weiterer bedarfsgerechter Ausbau und eine intelligente Gestaltung der Verkehrsinfrastruktur sind notwendige Voraussetzungen für mehr Wachstum.

Ich trete für eine aktive Stadtentwicklung ein. Zu den Grundbedürfnissen in Gera oder Jena gehört ein bezahlbarer Wohnraum in attraktiven und leistungsfähigen Städten. Ebenso müssen die Potentiale des ländlichen Raums im Saale-Holzland-Kreis genutzt werden. Die Herausforderungen des demographischen Wandels und des Klimawandels verlangen ein zukunftsorientiertes Umdenken zu mehr Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und qualitätsvollen Bauen.

Nicht nur aufgrund des Hermsdorfer Kreuzes, der Bundesautobahnen A4 und A9 ist die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur für eine bessere Erreichbarkeit entscheidend. Als Lokführer weiß ich, dass Bahnverkehr immens wichtig für die Berufstätigen und Student(inn)en ist. Schnell, ohne die Not einen Parkplatz finden zu müssen, in den Berufsalltag starten zu können, wird immer mehr genutzt und dient nebenbei auch dem positiven ökologischen Gedanken.

Die Abbindung der Wirtschaftsmetropole Jena vom ICE-Verkehr ist daher kein „Kavaliersdelikt“. Entscheidungen sind schon sehr weit vorangeschritten und ich vermisse immer noch den Aufschrei der bundespolitisch Verantwortlichen der Gegenwart und Vergangenheit. Eine Politik des Abwartens ist keine zielführende Art.

Es wird nicht leicht sein, aber mein Einsatz für eine optimale Anbindung Jena’s wird den einen oder anderen vielleicht umstimmen. Gera und der SHK müssen ebenfalls besser an das öffentliche Fernverkehrsnetz angebunden werden. Für Unternehmer ist es wichtig, dass Geschäftspartner schnell und unkompliziert ihre Ziele erreichen. Dafür werde ich mich in Berlin einsetzen!