Telefonsprechstunde von Albert Weiler wurde gut angenommen

Robert Weiß Arbeit und soziale Sicherheit, Bund, CDU, Coronavirus, Familie, Gesundheit, Kommunales, Ländlicher Raum, Thüringen

Der hiesige Bundestagsabgeordnete Albert Weiler zieht Bilanz seiner Bürgersprechstunde, die angepasst an die Corona-Krise als Telefonsprechstunde durchgeführt wurde:

„Die Resonanz war sehr gut. Ich habe viele Gespräche geführt und bin allen, die sich an mich gewendet haben, dankbar für die Kontaktaufnahme. Nur wer sich an seinen Abgeordneten wendet, kann sich auch Gehör verschaffen. Ich werde nun mit den Problemen und Anregungen die an mich herangetragen wurden, nächste Woche in die Fraktion gehen und die Themen besprechen.“

So will Weiler beispielsweise die Sorge vieler Menschen, dass durch Corona und die nun in Supermärkten bevorzugte EC-Kartenzahlung, schrittweise das Bargeld abgeschafft werden könnte, thematisieren. Gerade für ältere Menschen hat die Barzahlung immer noch einen hohen Stellenwert.

Neben den vielfach geäußerten Ängsten vor den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise, erreichte Weiler ein besonderer Hilferuf aus der Mutter-Vater-Kind-Kurklinik „Regenbogenland“ Lückenmühle. Die Kurklinik darf momentan auf Grundlage der Thüringer Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus keine Patienten mehr aufnehmen. Folglich hat man keine Einnahmen und steht kurzfristig vor der Zahlungsunfähigkeit. Dieses Schicksal teilt die Klinik zwar mit vielen hiesigen Unternehmen, allerdings kommen hier noch schwerwiegende soziale Folgen hinzu. Bereits vor Corona waren Kurplätze sehr stark nachgefragt. Durch die großen Einschnitte in das Alltagsleben von Familien durch Homeoffice, Schulschließungen und fehlender Kinderbetreuung, steige nun aber zusätzlich häusliche Gewalt. Wenn nun aber die Kurklinik in die Insolvenz gezwungen wird, können notwendige Therapien zukünftig nicht mehr durchgeführt werden.

„Für Kurkliniken braucht es dringend einen Rettungsschirm und Ideen, wie Neuaufnahmen auch in Zeiten von Corona geregelt werden können. Die Kliniken sind systemrelevant und müssen politisch unterstützt werden. Ich werde mich in der nächsten Sitzungswoche in der Fraktion für dieses Thema stark machen“, verspricht Weiler.

Aufgrund der aktuellen Situation und der hohen Nachfrage, wird Albert Weiler Anfang Mai die nächste Telefonsprechstunde abhalten. Diesmal im Raum Saalfeld. „Wenn jedoch Redebedarf ist, können sich selbstverständlich auch die Menschen aus den anderen Landkreisen meines Wahlkreises an mich wenden“, so Weiler abschließend.