Steuerentlastungen besser in Entwicklungshilfe investieren

Finanzen und Steuern

Statt der von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) angekündigten Steuerentlastungen für die Bürgerinnen und Bürger in fast nicht merkbarer Form schlägt der Ostthüringer Bundestagsabgeordnete Albert H. Weiler (CDU) eine sinnvollere Entwicklungshilfe vor: „Die von Bundesfinanzminister Schäuble vorgeschlagenen kleinen Steuerentlastungen werden im Alltag verschwinden und die Bürgerinnen und Bürger nicht wirklich entlasten. Wenn ich auf den afrikanischen Kontinent schaue und sehe das dort zig Millionen Menschen wegen Hunger und Durst ihre Koffer schon gepackt und sich den Weg nach Europa ausgesucht haben, finde ich es zwingend notwendig dort vor Ort Bleibeperspektiven herzustellen. Ein Mensch, der weder ausreichend Essen noch Trinken hat, wird sich auf den Weg machen und das wird Europa überfordern. Das Geld sollte frühzeitig in Projekte investiert werden, die den Menschen auf dem heißen Kontinent Verpflegung, Unterkunft und Arbeit bieten. Ein Warten bis das Millionen Mütter und Väter mit ihren Kindern vor den Toren Europas stehen, wäre fatal.“

Albert Weiler begleitet schon seit Längerem ein Konzept, das bei seiner Umsetzung den Menschen durch die Innovation Thüringer Unternehmen kostengünstig und effektiv Strom, Häuser und trinkbares Wasser zur Verfügung stellt: „Durch zahlreiche Gespräche bis hin zur Ministerebene nimmt das Projekt Gestalt an. Wenn sich das durchsetzt, werden wanderbereite Afrikaner ihre Koffer wieder auspacken und in Deutschland entstehen zusätzliche Arbeitsplätze. Der wichtigste Punkt jedoch ist, dass der Flüchtlingstsunami erst gar nicht in Bewegung kommt. Das ist für uns die größte Entlastung“, ist sich Weiler sicher.