Podiumsgespräch zur aktuellen Flüchtlingskrise

Asyl, Aussenpolitik

Die aktuelle Flüchtlingskrise sieht neben Syrien auch den Irak als eines der Herkunftsländer, welches von seinen Bürgern in großer Zahl verlassen wird. Die regional teilweise bürgerkriegsähnlichen Situationen und Terrorakte sind verantwortlich für eine auch aus dem Irak erheblich anwachsende Fluchtbewegung. Über die Fluchtursachen, den Aufstieg und Machtanspruch des Islamischen Staates (IS) sowie den anhaltenden sunnitisch-schiitischen Konflikt im Irak diskutierte der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Gera, Jena und den Saale-Holzland-Kreis, Albert H. Weiler (CDU), gemeinsam mit dem Berliner Nahost-Experten, Dr. Malte Gaier, Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und zahlreichen Interessierten in den Rosensälen der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

„Der Ursprung des IS ist im Irak verortet, breitet sich seit seiner Entstehung wie ein Krebsgeschwür über den Nahen Osten und Nordafrika aus und verübt Terrorakte in Europa. Daher ist es notwendig, dass die Flüchtlingskrise vor diesem Hintergrund differenziert diskutiert wird und letztlich eine Lösung für die Krise nur in den Ursprungsländern angestrebt werden kann“, so Albert Weiler im Anschluss an die Diskussionsrunde.

Mit der Veranstaltungsreihe „Flüchtlinge als globale Herausforderung“ des Politischen Bildungsforums Thüringen bietet die KAS in diesem Jahr verschiedene Podiumsgespräche an, die sich mit der historischen, politischen und gesellschaftlichen Situation unterschiedlicher Fluchtländer beschäftigen.