Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) gerettet

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Berlin. – „Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist gerettet“, freut sich der Ostthüringer Bundestagsabgeordnete Albert H. Weiler (CDU). Die Zukunft des deutsch-amerikanischen Austauschprogramms stand ernsthaft in Frage. Das US Department of State kürzte die Fördermittel für das Austauschprogramm zuletzt um 50 Prozent. „Ich halte es für äußerst wichtig, dass das PPP auch nach über 30 Jahren seinen wichtigen Beitrag als deutsch-amerikanischer Austausch leisten kann. Schließlich spielt das PPP mehr denn je eine lebendige Rolle in den transatlantischen Kulturbeziehungen“, erklärt Albert Weiler. Er hatte sich an der Online-Petition für den Erhalt des Programms beteiligt und dafür geworben. Zudem wandte sich der CDU-Politiker persönlich an den US-Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland und machte sich für den Erhalt des Programms stark – mit Erfolg. Die USA hat die Fördermittel wieder auf das bisherige Niveau von 4 Millionen Dollar angehoben. Das Austauschprogramm kann weitergehen.

Der Deutsche Bundestag ermöglicht jedes Jahr rund 360 Jugendlichen aus ganz Deutschland im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms ein Jahr in den USA. Die jeweiligen Bundestagsabgeordneten übernehmen die Patenschaft und betreuen die Stipendiaten während des Auslandsaufenthalts.