Mein Start in die Große Koalition

Bund, CDU

Für mich waren die letzten Wochen als neues Mitglied im Deutschen Bundestag sehr aufregend. Alles ist neu, die Wege im Bundestag sind lang und der Terminkalender gut gefüllt. Für die zahlreichen Aufgaben hilft mir mein Team, das ich inzwischen erfolgreich zusammengestellt habe. Besonderen Wert habe ich darauf gelegt, dass meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich mit unserer Region identifizieren können. Fast alle kommen aus Thüringen und arbeiten mit großer Leidenschaft und viel Engagement für unsere Heimat. Die Verhandlungen zu den Mietverträgen meiner Wahlkreisbüros in Gera, Jena und Eisenberg laufen noch. Wenn diese abgeschlossen und die Büros eingerichtet sind, werde ich das entsprechend bekannt gegeben. Gerne erwarte ich Ihren Besuch zu meinen Bürgersprechstunden. Ich freue mich, mich mit voller Kraft für die Interessen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger in meinem Wahlkreis einsetzen zu dürfen.
 
Künftig werde ich mich als ordentliches Mitglied im Ausschuss für „Arbeit und Soziales“ für unsere Region stark machen. Da ich durch mein Arbeitsleben beide Seiten kenne, werde ich sowohl die Belange der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber berücksichtigen. Mir ist eine soziale Gerechtigkeit in diesem Bereich äußerst wichtig. Zudem bin ich stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für „Wirtschaft und Energie“ sowie „Menschenrechte und humanitäre Hilfe“. Ein breites Aufgabenspektrum mit vielen Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Ich freue mich auf die spannende Arbeit im Bundestag!

Mit der Konstituierung der Fraktionsgremien und Ausschüsse in dieser Woche beginnt jetzt endlich die richtige Parlaments- und Regierungsarbeit der Großen Koalition. Jetzt geht es darum, die im Koalitionsvertrag vereinbarten Projekte anzugehen und unser Land voranzubringen. Wir haben genug gemeinsame Aufgaben vor uns und müssen deswegen nicht nach neuen Streitpunkten suchen. Innerhalb der Großen Koalition gibt es selbstverständlich verschiedenen Meinungen. Allein die CDU/CSU-Fraktion besteht aus 311 Abgeordneten mit unterschiedlichen Ansichten und Standpunkten. Hier muss natürlich erst diskutiert werden, bevor ein gemeinsamer Konsens bestehen kann. Doch mit dem Koalitionsvertrag ist die grobe Richtung für die nächsten vier Jahre vorgegeben und muss auch eingehalten werden. Dies gilt für beide Seiten.