Mehrgenerationenhäuser weiter gefördert

Bund

Die wertvolle Arbeit der Mehrgenerationenhäuser wird mit längerfristiger Förderung gesichert. Im Anschluss an das bis Ende 2016 verlängerte Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II wird ab 1. Januar 2017 ein neues Bundesprogramm zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern starten.

„Ich bin sehr glücklich, dass insbesondere bisherige Standorte wie in Jena, Gera und den Saale-Holzland-Kreis durch ein neues, flexibleres Förderprogramm des Bundes erhalten werden sollen. Die Mehrgenerationenhäuser leisten einen großen Beitrag für den Zusammenhalt in der Gesellschaft und helfen, den demografischen Wandel aktiv zu gestalten. Dieses Erfahrungswissen wird so gesichert und Träger sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können perspektivisch arbeiten“, sagt der Ostthüringer Bundestagsabgeordnete, Albert H. Weiler (CDU).

Das neue Förderprogramm ermöglicht den Häusern mehr Flexibilität in ihrer Arbeit hinsichtlich der Schwerpunktsetzung und der Verwendung der Fördermittel als Personal- oder Sachkosten. Es ist zudem auf die Stärkung der Kommunen in ihrer Koordinierungsfunktion zur Bewältigung des demografischen Wandels und aktueller Herausforderung der Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte ausgerichtet.

Unverändert bleibt die Gesamtfördersumme je Haus in Höhe von jährlich 40.000 Euro, welche sich wie bisher aus einem Bundeszuschuss in Höhe von 30.000 Euro und dem Kofinanzierungsanteil in Höhe von 10.000 Euro (von Kommune, Landkreis und/oder Land) zusammensetzt.