Landesregierung und Bahn dürfen Jena im Bahnverkehr nicht vergessen

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Jena. – Anlässlich der Ergebnisse des Thüringer Bahngipfels in Erfurt zeigen sich Bundestagsabgeordneter Albert H. Weiler (CDU) und Landtagsabgeordneter Dr. Mario Voigt (CDU) enttäuscht, dass keine konkreten Lösungsvorschläge seitens der Bahn sowie der Thüringer Landesregierung präsentiert werden konnten. „Der mit großem Tamtam angekündigte Thüringer Bahngipfel ist ergebnislos geblieben. Die Bürgerinnen und Bürger sind unzufrieden. Man hätte sich zumindest einen Lösungsweg gewünscht, wie beispielsweise die Universitätsstadt und Wirtschaftshochburg Jena ab 2018 weiterhin Zugang zum Fernverkehr hat. Thüringen ist kein Schritt weiter“, sagen Weiler und Voigt.

Mit der Inbetriebnahme der ICE-Neubaustrecke von Nürnberg über Erfurt nach Leipzig ist Jena ab 2018 nicht mehr in den Fernverkehr integriert. „Ostthüringen darf nicht vom Fernverkehr abgekoppelt werden. Der Fernverkehrsknoten Erfurt muss sich in Richtung Osten öffnen. Wir brauchen jetzt ein konkretes Konzept“, fordern Weiler und Voigt.

Gemeinsam mit den Vertretern des Jenaer Bündnisses für Fernverkehr sprachen die CDU-Politiker bereits mehrfach über die Zukunft des Ostthüringer Bahnverkehrs. Dabei wurden verschiedene Vorschläge entwickelt und man ist sich einig: „Die Landesregierung muss alles dafür tun, dass eine schnelle Anbindung Jenas erhalten bleibt. Dies gilt sowohl für die Nord-Süd-Verbindung, als auch für die Ost-West-Verbindung. Es darf nicht sein, dass der Wissenschaftsstandort Thüringens nur noch mit dem Fernbus erreicht werden kann.“