Kirchenruine in Dürrengleina lädt zur Rast

Robert Weiß Ehrenamt, Geschichte, Ländlicher Raum, Thüringen, Werte

Eine Bereicherung der besonderen Art erfuhr kürzlich die Kirchenruine in Dürrengleina. Heinz Bäsig, Renter und leidenschaftlicher Wanderer, saß in seinem Leben häufig auf der Bank an der alten Kirche.

„Diesen Ort habe ich früher oft auf Wanderungen mit meiner Frau besucht. Stets haben wir dann die Bank an der Kirchenruine als Rastplatz aufgesucht. So romantisch und ruhig gelegen, ist mir der Platz in guter Erinnerung. Vor einiger Zeit ist mir dann die Idee gekommen, dass vor der Bank auch ein kleiner Tisch stehen könnte“, erklärt Herr Bäsig die Entstehungsgeschichte seines Vorhabens.

Gesagt, getan! Der rüstige Rentner machte sich sofort an die Realisierung seiner Idee. Er baute einen Tisch und wendete sich an Bürgermeister Albert Weiler, um gemeinsam mit ihm den Tisch an Ort und Stelle aufzubauen.

„Ich war sofort begeistert von Herrn Bäsigs Vorschlag und habe ihm natürlich geholfen, diesen schönen Tisch vor der Kirchenruine aufzubauen. Wir als Gemeinde planen nun, auch die Bank zu erneuern, damit dieser historische Ort langfristig als Rastplatz für Wanderer dient“, freut sich Weiler.