Jury der „Forscher Füchse“ zu Gast in Mildaer Kindergarten

Ben Koppe Bildung, Kinder und Jugend, Kinderbetreuung, Kommunales, Ländlicher Raum

Besonderen Besuch begrüßte Kindergartenleiterin Kati Güther am Mittwoch im Mildaer Kindergarten „Kneippzwerge“. Annika Zimdars, Mitarbeiterin der Dr. Hans-Riegel Stiftung, kam gemeinsam mit Katja Wegner-Hens von der Bundeselternvertretung zu Besuch, um sich im Rahmen des Förderprogramms „Forscher Füchse“ ein genaues Bild vom Kindergarten zu verschaffen. Die „Kneippzwerge“ gehören zu den 20 ausgewählten Kindergärten aus ganz Deutschland, die sich nun ein enges Rennen um die Teilnahme am Finale um den Förderpreis der Hans-Riegel-Stiftung liefern.

Ziel des Förderprogramms ist es, die Kindergärten zukünftig im Rahmen ihres Profils, bei der stärkeren Einbindung der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu unterstützen. Dies soll langfristig und nachhaltig durch die dreijährige Laufzeit des Förderpro-gramms gesichert werden. Innerhalb dieser drei Jahre unterstützen die „Forscher-Füchse“ den Gewinner finanziell und organisatorisch, bspw. durch Anschaffung neuer Spielmaterialien oder die Qualifizierung des Kindergartenpersonals. So soll sichergestellt werden, dass die MINT-Fächer dauerhaft in die Kita-Konzeption integriert wird.

Um zu ermitteln, welche Kindergärten die Vorschlussrunde überstehen und ins Finale einziehen, gibt es einen Fragebogen, den Frau Zimdars im Laufe des Gesprächs ausfüllte. So musste Frau Güther berichten, welche Bedeutung MINT im Kindergarten spielt, wie man die Naturwissenschaften in den Kindergartenalltag integriert, wie man zukünftig MINT stärker einbinden möchte und was man sich von den Fördergeldern kaufen würde.

Kati Güther äußerte im Gespräch mit den beiden Jurymitgliedern ihre Überraschung darüber, dass es die „Kneippzwerge“ in die Vorschlussrun-de geschafft haben und nutzte ihre Chance für ein leidenschaftliches Plädoyer. Unterstützung erhielt sie dabei von ihrer Stellvertreterin Betti-na Wolter, von der Vorsitzenden der Elternvertreter Frau Naumann, der stellvertretenden Vorsitzenden der Elternvertreter Frau Dietzel, dem 1. Beigeordneten Frank Liebert und Bürgermeister Albert Weiler. Betont wurden in der Unterhaltung besonders die Verbindung der Kinder mit der Natur und die Vernetzung mit den Schulen im Ort. So eine Bildungs-landschaft in einer kleinen Gemeinde wie Milda ist einmalig in Thüringen und wurde auch von der Jury bestaunt.

Die Entscheidung, welche Kindergärten ins Finale einziehen, soll Anfang September fallen. Wer letztlich das Rennen um das Förderprogramm der „Forscher Füchse“ für sich entscheiden kann, steht im November fest.