Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Milda

Ben Koppe Ehrenamt, Feuerwehr, Ländlicher Raum, Thüringen

Milda.- Am vergangenen Freitag trafen sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Milda im Kulturhaus Zimmritz zur Jahreshauptversammlung. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Auszeichnung mehrerer Mitglieder für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement. Kamerad Michael Jeske erhielt zudem die offizielle Beförderung zum Oberfeuerwehrmann.

Der ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde Milda und direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Albert Weiler (CDU) dankte allen Freiwilligen für ihr hervorragendes Engagement. „Dank der ehrenamtlichen Arbeit der Kammeraden ist unsere Gemeinde gut für den Ernstfall vorbereitet. Eine starke Gemeinschaft lebt vom ehrenamtlichen Einsatz. Das Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr ist dafür beispielhaft. Deshalb bin ich froh, dass nun auch mit der neu gegründeten Jugendfeuerwehr die Zukunft gesichert ist“, so Weiler weiter.

In seinem Bericht blickte Mildas Ortsbrandmeister Steffen Bauchspieß positiv auf das vergangene Jahr zurück. So konnte er stolz von größeren Anschaffungen, wie mehreren B- und C-Schläuchen, sowie 16 Feuerwehrhelmen berichten. Der Kauf der Helme wurde durch großzügige Spenden von Privatpersonen und der Gemeinde ermöglicht. Weiterhin freute sich Bürgermeister Albert Weiler über die Anerkennung des Kreisjugendwartes der im vergangenen Jahr gegründeten Mildaer Jugendfeuerwehr. Aktuell werden 7 Jungen und 2 Mädchen in der neuen Jugendfeuerwehr durch Sven Bittner und die ehemaligen Kameraden Horst Günter und Frank Liebert ausgebildet. Den Letztgenannten galt Weilers persönlicher Dank.

Darüber hinaus stimmten die Mitglieder mehrheitlich für die Anschaffung einer Feuerwehr-Telefon-App, mit der die Einsatzbereitschaft und Kommunikation der Kameraden untereinander zukünftig verbessert werden soll. „Dass dies alles Geld kostet, ist sowohl dem Gemeinderat als auch mir bewusst. Der Feuerwehretat beläuft sich auf bis zu 20 Tausend Euro im Jahr. Das Geld ist in meinen Augen gut angelegt und das gilt auch, wenn wenig oder auch keine Einsätze gefahren werden müssen. Die Feuerwehr muss stets einsatzbereit sein und daran arbeiten sowohl die Gemeinde als auch die Kameraden, wofür ich allen sehr dankbar bin“, so Weiler weiter. „Ebenfalls bin ich sehr dankbar, dass unsere Alters- und Ehrenabteilung in den Notfällen zusätzlich zur Einsatzabteilung ihren Mann steht“, meinte Weiler abschließend.

Auch in diesem Jahr stehen bei der Freiwilligen Feuerwehr Milda größere Investitionen, unter anderem in neue Reifen für das Löschfahrzeug und in die Ausstattung der Feuerwehrhäuser der Gemeinde an.