Inklusion von Menschen mit Behinderungen verwirklichen

Teilhabe behinderter Menschen

Berlin/Jena. – Auf Einladung des direkt gewählten Bundestagsabgeordneten für Gera, Jena und den Saale-Holzland-Kreis, Albert H. Weiler (CDU), kam der Jenaer Bürgermeister und Dezernent für Familie, Bildung und Soziales nach Berlin und nahm am Kongress der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Arbeit und Gesellschaft teil. Gemeinsam mit Betroffenen, Fachpolitikern der Unionsfraktion sowie Vertretern der Behindertenfachverbände wurde darüber diskutiert wie eine moderne Behindertenpolitik Hemmnisse abbauen muss, damit Inklusion noch besser funktioniert. „Für mich bedeutet Inklusion, alle Menschen einzubinden und niemanden auszuschließen. Menschen mit Behinderungen sollen selbst über ihr Leben bestimmen und die gleichen Möglichkeiten bekommen, wie alle anderen Menschen. Dafür müssen sie genau die Unterstützung bekommen, die sie dafür benötigen“, sagt der Sozialpolitiker Albert Weiler.

Bürgermeister Frank Schenker (CDU) nutzte die Gelegenheit, um sich mit anderen Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland auszutauschen: „Für Jena ist Inklusion ein wichtiges Thema, das mir persönlich sehr am Herzen liegt. Wir sehen sehr große Fortschritte bei der Integration behinderter Kinder in den normalen Schulbetrieb. Jena ist hier Vorreiter. Allerdings haben wir noch Defizite bei dem Übergang von Schule in den Beruf bzw. Berufsausbildung.“

Beide Politiker sind sich einig, dass ein zentrales Element der sozialen Inklusion eine aktive Arbeitsmarktpolitik sein sollte: „Die Integration von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt muss aktiv begleitet werden, um so die Beschäftigungssituation nachhaltig zu verbessern. Dabei muss in den Jobcentern ausreichend qualifiziertes Personal vorhanden sein, um die Belange von Menschen mit Behinderung zu erkennen, fachkundig zu beraten und zu vermitteln.“

Albert Weiler weist abschließend daraufhin, dass viele Arbeitgeber bereits eine vorbildliche Inklusion leisten. Jedoch wirbt er dafür, dass die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber noch besser sensibilisiert werden müssten, um das Potenzial von Menschen mit Behinderung zu erkennen und sie zu beschäftigen.