Die Gemeinde Milda setzt ein Zeichen gegen Homophobie

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Milda. – Bei strahlendem Sonnenschein haben Vertreter der Gemeinde Milda am vergangenen Sonntag auf dem Dorfplatz die Regenbogenfahne gehisst, die nun mit ihren bunten Farben für eine Woche als Zeichen des Respekts gegenüber Schwulen und Lesben hängen bleiben wird.

„Als erste Kommune in Thüringen zeigen wir mit dieser Aktion, dass Milda eine offene und tolerante Gemeinde ist, in der Diskriminierung und Ausgrenzung keinen Platz haben. Als Bürgermeister von Milda unterstütze ich diese Idee und möchte damit ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt setzen“, kommentiert der Bundestagsabgeordnete und Bürgermeister Albert H. Weiler (CDU).

Der symbolische Akt ging auf einen Vorschlag von Franziska Reich aus der Gemeinde Milda zurück. Ihr Antrag, eine Regenbogenfahne zu hissen, wurde im Gemeinderat diskutiert und fand dort Zustimmung. Nun weht in Milda für insgesamt eine Woche eine Regenbogenfahne, die weltweit als Symbol für die Schwulen- und Lesbenbewegung steht.

Der Zeitpunkt ist nicht ganz zufällig gewählt. Am 17. Mai 2017 findet der internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie statt, der seit 2005 jedes Jahr am 17. Mai weltweit gefeiert wird.