Corona-Sofortkredite wurden gut angenommen, der Abgeordnete Weiler drängt auf nachhaltige Unterstützung

Robert Weiß Coronavirus, Mittelstand, Wirtschaft

Berlin. – Der direkt gewählte Ostthüringer Bundestagsabgeordnete, Albert H. Weiler (CDU), sieht breite Akzeptanz der seit März verfügbaren Corona-Sofortkredite, die im vereinfachten Verfahren durch die KfW vergeben wurden.

“Knapp 150 Unternehmen haben bis zum Ende des zweiten Quartals in meinem Wahlkreis die KfW-Corona-Hilfe in Anspruch genommen, circa 50 Millionen Euro Kreditvolumen wurden an diese Unternehmen vergeben.”, erörtert Weiler.

Dies sei ein deutlicher Beweis für die Akzeptanz aber auch die Wirksamkeit der Hilfsangebote, die der Bundestag im März auf dem Höhepunkt der Pandemie in Deutschland beschlossen hatte.

“Selbstverständlich ist es auch alarmierend, dass so viele Unternehmen staatliche Hilfe benötigten.”, relativiert Weiler etwas. “Aber dennoch zeigen diese Zahlen, dass wir mit unseren Maßnahmen viele Unternehmen, insbesondere kleine und mittelgroße Unternehmen, in Thüringen retten und möglicherweise sogar vor einer Insolvenz bewahren konnten.” Dies bedeute letztlich auch die Sicherung von Arbeitsplätzen und wichtiger, wirtschaftlicher Infrastruktur im Wahlkreis, erklärt Weiler weiter.

Nun müsse dafür gesorgt werden, dass die Existenz der Unternehmen auch nachhaltig gesichert werde, wenn Hilfsmaßnahmen auslaufen und Kredite zurückgezahlt werden müssen. Eine gezielte Förderung der lokalen Wirtschaft durch entlastende Maßnahmen seitens des Bundes, wie beispielsweise dem Aufschub der CO2-Bepreisung, sehe Weiler als Kern der künftigen Unterstützungsmaßnahmen.