Bundestagsabgeordneter Weiler beklagt Entwicklungsstau

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Gera. – Beim Besuch des Technologie- und Gründerzentrums (TGZ) Gera im Gewerbepark Kepplerstraße betont der Bundestagsabgeordnete, Albert H. Weiler (CDU), die grundsätzlich guten Bedingungen für den Wirtschaftsstandort Ostthüringen. Gera brauche Befürworter und Sprecher für seinen attraktiven Standort. Es seien im Vergleich zu anderen Städten günstig Platz und Wohngebiete vorhanden und es bestehen gute Verkehrsanbindungen. Allerdings gebe es einen Entwicklungsstau durch mangelnde Politik der rot-rot-grünen Landesregierung, beklagt der Ostthüringer Abgeordnete: „Die Entwicklung von Technik und Firmen wird nicht vorangetrieben. Noch bleibt dies unbemerkt. Erst in zwei bis drei Jahren wird das Ausmaß sichtbar werden.“

Die Geschäftsführerin des TGZ, Dr. Merle Arnika Fuchs, beschreibt ihre Arbeit als „einen kleinen Puzzlestein in Gera, doch wichtig für die Standortentwicklung“. Das Technologie- und Gründerzentrum bietet attraktive Räume für Firmen, insbesondere kleine, überschaubare Einheiten für die Startphase von Unternehmensgründungen. Die Stärke des TGZ ist die Akteure zu kennen und zu begleiten. Es gibt eine realistische Chance auf diesem Weg pro Jahr in Gera zwei Firmen mit wenig Fläche anzusiedeln, erklärt Dr. Fuchs. Dazu trägt z.B. der vom TGZ organisierte Gründungsideenwettbewerb Region Ostthüringen mit bei. Die Schwierigkeit für Gera ist aktuell keine technologieorientierten Gründer zu haben und über keine Forschungseinrichtungen für diesen Bereich zu verfügen. Mit kreativen Events will das TGZ eine Plattform für Netzwerke schaffen, um die Attraktivität Geras für die Ansiedelung von Top-Unternehmen weiter zu bewerben.