Bundestagsabgeordnete Albert H. Weiler (CDU) fordert Erhöhung der Hinzuverdienstgrenze für Frührentner über 2020 hinaus

Robert Weiß Arbeit und soziale Sicherheit, Demografie, Rente, Soziale Sicherung

Berlin. – Der direkt gewählte Ostthüringer Bundestagsabgeordnete, Albert H. Weiler (CDU), fordert den Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil (SPD) auf, die Grenze für den abzugsfreien Hinzuverdienst für Frührentner Corona-bedingt über das Jahr 2020 hinaus von 6.300 Euro auf über 44.000 Euro anzuheben.

“Die Erhöhung der Hinzuverdienstgrenze für 2020 war eine gute Nachricht für viele engagierte Frührentner, die unter anderem im momentan so stark geforderten Gesundheitswesen unterstützen und sich zu ihrer Rente etwas hinzuverdienen. Ausgehend von den aktuellen, weltweiten Entwicklungen ist allerdings nicht damit zu rechnen, dass wir mit Beginn des nächsten Jahres vollständig zur gewohnten Normalität zurückkehren können”, erklärt Weiler.

Auch im nächsten Jahr müssten laut Weiler ausreichend Kapazitäten im Gesundheitswesen, im Pflege- und Nachsorgebereich vorgehalten werden, um mit möglichen weiteren Infektionswellen gut umgehen zu können. Daher fordere er, erneut zu prüfen, ob die erhöhte Hinzuverdienstgrenze für die erwähnten Personengruppen auch über das Jahr 2020 hinaus Bestand haben kann. Das könne helfen, vielleicht sogar noch mehr Menschen zu motivieren, sich trotz Rentenbezug noch in der Arbeitswelt zu betätigen.

„Dies würde dem Gesundheitssystem auch in 2021 die benötigte Stabilität geben, hätte aber auch im privatwirtschaftlichen Bereich durchaus positive Effekte durch gegebenenfalls auftretende Mehreinnahmen aus Einkommensteuer und Sozialabgaben – in jedem Fall aber sind durch eine Verlängerung der Regelung keine Mehrkosten zu erwarten“, so Weiler.

Auch weiterhin zähle jede helfende Hand im Kampf gegen die Pandemie, das fortgesetzte Engagement aller und auch der Frührentner sei unabdingbar.