Bundestag beschließt Rentenpaket

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Berlin. – Mit sehr großer Mehrheit stimmte heute der Bundestag für das Rentenpaket. Dem Thüringer Bundestagsabgeordneten und Mitglied im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales, Albert H. Weiler (CDU), ist es besonders wichtig, dass mit dem Rentenpaket die sogenannte Flexi-Rente eingebracht wurde. Albert Weiler hat sich unter der Führung von CDU-Mittelstandsvorsitzenden Carsten Linnemann MdB mit sieben weiteren Bundestagskollegen seiner Fraktion wesentlich dafür eingesetzt. Die Flexi-Rente macht es möglich, dass nach Erreichen der Regelaltersgrenze weiter gearbeitet werden kann. „Wer länger arbeiten möchte, dem dürfen keine Steine in den Weg gelegt werden. Wir brauchen deshalb mehr Flexibilität beim Übergang aus der Arbeit in die Rente. Die Unternehmen profitieren somit länger von dem wichtigen Fachwissen der älteren Arbeitnehmer. Dies ist gerade vor dem drohenden Fachkräftemangel ein wichtiges Signal“, erklärt Albert Weiler. In einer Arbeitsgruppe sollen die Vorschläge und rechtlichen Details erarbeitet werden, wie der Übergang in die Rente individueller geregelt werden kann.

Auch das die Gefahr einer Frühverrentungswelle verhindert wird, begrüßt der Bundestagsabgeordnete Albert Weiler: „Der rollierende Stichtag stellt sicher, dass Arbeitnehmer nicht bereits mit 61 Jahren freiwillig in die Arbeitslosigkeit gehen oder von den Unternehmen in diese geschickt werden. Die Zeiten der Arbeitslosigkeit werden für die letzten zwei Jahre vor einem Rentenbeginn nicht angerechnet.“ Eine Ausnahmereglung gäbe es für Arbeitnehmer, deren Unternehmen in die Insolvenz geht oder aufgelöst wird.

Besonders freut sich der CDU-Bundestagsabgeordnete auch über die Mütterrente: „Diese dient als Anerkennung für alle Frauen, die vor 1992 Kinder auf die Welt gebracht haben und damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Die Erziehung von Kindern ist Grundvoraussetzung für den Generationenvertrag der Rentenversicherung.“ Von der Mütterrente profitieren rund 10 Millionen Frauen. Ein Antrag sei nicht notwendig, allerdings könne es aufgrund der hohen Zahl der Betroffenen zu Verzögerungen bei der Auszahlung kommen.

„Mit dem Rentenpaket der Großen Koalition werden Gerechtigkeitslücken geschlossen und die Lebens- und Arbeitsleistungen von Millionen von Männern und Frauen bei der Rente stärker anerkannt“, sagt CDU-Politiker Weiler abschließend. Insgesamt gehören zum Rentenpaket die abschlagsfreie Rente ab 63 nach 45 Beitragsjahren, die verbesserte Anerkennung von Kindererziehungsleistungen durch die Mütterente, ausgeweitete Zurechnungszeiten und Erhöhung bei der Erwerbsminderungsrente und schließlich eine Anhebung der Mittel für die medizinische und berufliche Rehabilitation. Das Rentenpaket tritt zum 1. Juli dieses Jahres in Kraft.