Bundesregierung fördert Begleitung für Berufseinstieg junger Menschen

Bildung, Schule

„Jugendliche und junge Erwachsene, denen es schwer fällt, den Schulabschluss zu erlangen und die damit Gefahr laufen, den erfolgreichen Berufsstart zu verpassen, brauchen besondere Unterstützung“, ist der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Gera, Jena und den Saale-Holzland-Kreis, Albert H. Weiler (CDU), überzeugt. An diese jungen Menschen richtet sich die Berufseinstiegsbegleitung der Bundesregierung, die Hilfe und Unterstützung beim Erreichen des Schulabschlusses, bei der Berufswahl sowie bei der Aufnahme einer Berufsausbildung gibt.

Ziel ist es, keinen Jugendlichen auf dem Weg zu einem Schulabschluss und einer Berufsausbildung zurückzulassen. „Ganz besonders freue ich mich, dass auch zwei Schulen in der Stadt Jena ausgewählt wurden und bereits sehr kurzfristig Mittel aus diesem Programm erhalten können“, sagt der Bundestagsabgeordnete Albert Weiler, der Mitglied im Bundestagsausschuss für „Arbeit und Soziales“ ist. Es handelt sich dabei in Jena um die Gemeinschaftsschule Galileo Winzerla sowie die Janis-Schule und in Gera um die Ostschule, Staatliche Regelschule Gera, Debschwitz, Staatliche Regelschule 4, Staatliches regionales Förderzentrum Gera sowie das Förderzentrum „Am Brahmetal. 

Die Berufseinstiegsbegleitung ist ein Instrument zur Integration von jungen Menschen in den Arbeitsmarkt. Diese Maßnahme der Bundesagentur für Arbeit ist zur Hälfte von einem Dritten mitzufinanzieren. „Hier sind in erster Linie eigentlich die Länder gefordert, da es sich um Maßnahmen am Übergang von der Schule zur beruflichen Ausbildung handelt und an dieser Stelle eine gemeinsame Verantwortung von Ländern und der Bundesagentur für Arbeit besteht. Da die Länder die Kofinanzierung nicht erbringen konnten, ist es jetzt gelungen, aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Finanzierung bis zum Schuljahr 2018/19 zu sichern“, erklärt Albert Weiler abschließend.

Insgesamt stehen rund eine Milliarde Euro zur Verfügung, jeweils 530 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie aus dem Eingliederungstitel der Bundesagentur für Arbeit.