Bürger von Milda wünschen Albert Helmut Weiler viel Erfolg

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Die Mildaer geben Bürgermeister und neuen Bundestagskandidaten Albert Helmut Weiler viele Wünsche mit auf den Weg.
Milda. "Viel Erfolg", dies stand gestern auf der Wunschliste der Mildaer für ihren Bürgermeister Albert Helmut Weiler ganz oben. Der Zimmritzer, der seit 2004 die Geschicke auf dem ­Gebirge leitet, zieht in den Bundestag ein. Nach Auszählung der 347 Wahlbezirke lag der CDU-Direktkandidat mit 36,1"Prozent vorn.

"Ich freue mich für ihn", sagte gestern Carsten Krüger, Schulleiter der Freien Ganztagsschule in Milda. "Ein Direktmandat ist eine klare Aussage und ein deutliches Zeichen für ihn. Das muss man erstmal schaffen." Krüger schätze Weiler als bodenständigen Menschen, der seine Arbeit ernst nehme. Hoch rechne er ihm sein Engagement um die beiden Schulstandorte in Milda an. "Mal sehen, ob er es auch schafft, Kanzlerin Angela Merkel nach Milda zu holen", sagte er gestern augenzwinkernd.

"Zeit für uns musst Du Dir nehmen", das habe Sigurd Schorcht vom Kirchengemeindeverband Magdala Albert Helmut Weiler von Anfang an gesagt. Seine Hoffnung ist groß, dass die Zeit für die Belange der Kirchgemeinden jetzt auch mit Bundestagsmandat nicht zu knapp wird. Alles Andere wäre ein "herber Verlust", sagt er und berichtet davon, dass sich Weiler in den vergangenen Jahren auf dem Gebirge unverzichtbar gemacht habe. Den selben Ton schlägt Frank Liebert, erster Beigeordneter der Gemeinde an. "Ich wünsche ihm, dass er in Berlin gut Fuß fassen und seine Ideen umsetzen kann." Sicher ist sich Liebert, dass man gemeinsam ein Konzept finden wird, mit dem sich die Arbeit in Berlin und in der Gemeinde gut vereinbaren lässt. Liebert schätze an Weiler seine Hartnäckigkeit. "Dass was er anpackt, bringt er auch zu Ende. In unserer Gemeinde lassen sich dafür viele Beispiele finden. Ich denke nur an die Dorfgemeinschaftshäuser, die Kirchen, den Kindergarten oder die Schulen."

Dass der Draht auch weiterhin ein kurzer bleibt, hofft Kati Güther, Leiterin des Mildaer Kindergartens "Kneippzwerge". Weiler habe immer für die Kindereinrichtung ein offenes Ohr und vieles möglich gemacht. Dass Weiler kein Praktiker ist, dafür aber weiß, welche Strippen zu ziehen sind, um auch schwierige Fälle zu lösen, ­berichtet Rene Otto, der Ortsbrandmeister auf dem Gebirge. "Weiler braucht ein gut funktionierendes Team um sich herum, um dann lenken und leiten zu können. "Was er bei uns alles ­geschafft hat, kann sich sehen lassen. Jetzt hoffe ich, dass er sich von der großen Politik nicht kaputt spielen lässt."

Albert Helmut Weiler selbst war gestern in seinem Büro in Oberweißbach zu erreichen. Wie er berichtete, klingelte das Telefon den ganzen Tag über. Dabei hatte Weiler gut zu tun. "Die Arbeit hier geht weiter", sagte er. Unter anderem muss jetzt eine Neuwahl in der Verwaltungsgemeinschaft Bergbahnregion/Schwarzatal organisiert werden. Das Amt als ­Gemeinschaftsvorsitzender hatte er zu Jahresbeginn angetreten. Zuvor hatte Weiler zwei Jahre das Haupt- und Ordnungsamt in Kahla geleitet und Aufgaben der Kämmerei übernommen.

Annett Eger / 24.09.13 / OTZ