Brehm-Gedenkstätte und Schloss zur „Fröhlichen Wiederkunft“ erhalten Bundesmittel

Kunst und Kultur, Wissenschaft

Der Ostthüringische Bundestagsabgeordnete Albert. H. Weiler (CDU) gibt bekannt, dass die Brehm Gedenkstätte in Renthendorf und das Schloss zur „Fröhlichen Wiederkunft“ in Trockenborn-Wolfersdorf insgesamt bis zu 189.490 Euro aus Bundesmitteln des Denkmalschutz-Sonderprogramm VI, 2.Tranche erhalten werden.

„Ich freue mich sehr darüber, dass die Brehm-Gedenkstätte und das Schloss zur „Fröhlichen Wiederkunft“ weitere Fördermittel vom Bund erhalten werden. Die Brehm Gedenkstätte in Renthendorf wird bis zu 99.490 Euro und das Schloss zur „Fröhlichen Wiederkunft“ in Trockenborn-Wolfersdorf bis zu 90.000 Euro an Bundesmitteln erhalten“, gibt Weiler bekannt.

Schon zuvor konnte Weiler durch seinen persönlichen Einsatz bei der Staatsministerin Grütters erreichen, dass die beiden Kulturgüter bei der Vergabe von Fördergeldern aus  dem Kulturetat von Staatsministerin Prof. Monika Grütters berücksichtigt wurden.

Die Brehm-Gedenkstätte in Renthendorf bewahrt nicht nur das geistige und materielle Erbe der bedeutenden Gelehrten, Naturforscher und Schriftsteller Christian Ludwig Brehm und seinem Sohn Alfred Edmund Brehm auf, es ist auch ein bauliches Schmuckstück, das Besucher und Forscher weltweit anzieht.

Bei dem Schloss zur „Fröhlichen Wiederkunft“ in Trockenborn-Wolfersdorf  handelt es sich um ein im Jahr 1551 fertiggestelltes Bauwerk der Renaissance, welches von Kurfürst Johann-Friedrich dem Großmütigen in Auftrag gegeben wurde. Das Schloss ist ein bedeutendes Denkmal der Reformation. In den Jahren 1858 bis 1865 erfuhr das Schloss eine Umgestaltung im neugotischen Stil, sowie bis 1955 diverse Erweiterungen des Gebäudes. Heute wird es als Standesamt, für Veranstaltungen und als Museum genutzt. Im Gebäude sind ein Café und ein Wohnbereich untergebracht.

„Beide Kulturdenkmäler liegen mir sehr am Herzen. Ihre Bedeutung geht weit über die Region hinaus und hat internationale Strahlkraft. Dies ist nicht nur wichtig für den Tourismus in der Region. Auch Wissenschaftler aus aller Welt kommen deshalb zu uns zu Besuch. Ich freue mich daher sehr, dass es mir wieder einmal gelungen ist, dazu beizutragen, dass Fördergelder zur Sanierung und damit zum Erhalt dieser für uns so wichtigen Kulturorte gewonnen werden konnten.“