Besuch aus Gera

Bildung

Schüler des Zabel-Gymnasiums aus Gera besuchten heute den direkt gewählten Bundestagsabgeordneten für Gera, Jena und den Saale-Holzland-Kreis Albert H. Weiler (CDU) in Berlin. Der katholische Dekan Klaus Schreiter, der die Schülergruppe begleitete, bat Weiler im Namen seiner Gruppe, sich weiter intensiv für verfolgte Christen einzusetzen. Weiler versicherte Schreiter und den Jugendlichen, dass er sich auch in der Zukunft unermüdlich für Christen engagieren werde, die wegen ihres Glaubens in ihren Heimatstaaten bedroht und gefährdet sind. Weiler berichtete den Schülern von dem Genozid an den Armeniern und der kürzlich vom Bundestag verabschiedeten Armenien-Resolution des Bundestages, deren Hauptinitiator er war.

Zur Begrüßung hatte die Gruppe dem Bundestagsabgeordneten als Gastgeschenk einen Fisch aus Holz überreicht, der von syrischen Christen in Handarbeit gefertigt wurde, um damit an die Situation der Christen in Homs, Syrien, zu erinnern. Weiler freute sich sehr über das Geschenk und das damit verbundene Interesse an dem Schicksal der in Syrien verfolgten Christen.

Nachdem Weiler den Schülern beschrieben hatte, wie typische Arbeitstage von ihm in Berlin und im Wahlkreis aussehen, wollten die Schüler von ihm wissen, woher er die Motivation für ein so hohes Arbeitspensum nehme. "Bundestagsabgeordneter zu sein, ist kein Selbstzweck. Man macht das, um etwas zu erreichen. Und wenn ich dann sehe, dass ich mit meiner Arbeit dazu beigetragen habe, dass neue Arbeitsplätze entstehen oder auch einfach nur das kaputte Dach einer Schule schnell repariert wird, weiß ich, mein Engagement lohnt sich", erklärte Weiler.