Albert Weiler wirbt für Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten“

Ben Koppe Bildung, Deutschland, Familie, Geschichte, Kinder und Jugend, Schule, Thüringen

Gesucht: Persönliche Erfahrungen und Geschichten des gesellschaftlichen Wandels in Deutschland nach 1989/90

Ostbeauftragter der Bundesregierung und Bundesstiftung Aufarbeitung starten Aufruf zur Teilnahme am Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten“

30 Jahre Friedliche Revolution und deutsche Einheit sind Anlass für den Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“. Gemeinsam rufen der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer Christian Hirte, der direkt gewählte Ostthüringer Bundestagsabgeordnete Albert Weiler und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren im gesamten Bundesgebiet dazu auf, sich bis zum 1. März 2020 mit den Umbrüchen in Deutschland nach 1989/90 auseinanderzusetzen und eigene Projekte zum Thema zu entwickeln. Die Form der Einreichungen kann von Textbeiträgen über Comics bis zu Filmen variieren. Die besten 30 Wettbewerbsbeiträge werden mit einem Preisgeld in Höhe von 500 bis 3.000 Euro prämiert.

Albert Weiler hofft auf rege Teilnahme, besonders aus seinem Wahlkreis und freut sich auf die Wettbewerbsbeiträge: „Gerade für unsere Jugendlichen ist es wichtig, Geschichte immer wieder neu zu ergründen und sie lebendig zu halten. Es darf nicht in Vergessenheit geraten, was die mutigen DDR-Bürgerinnen und Bürger damals geleistet haben. Deswegen unterstütze ich diesen Wettbewerb und wünsche mir, dass die jungen Leute sich zum Beispiel mit der Geschichte ihres Ortes, ihres Vereines und mit der Geschichte ihrer Familien auseinandersetzen. Ich bin sehr gespannt darauf, wie junge Menschen diese Zeit aus ihrer Perspektive erzählen.“

Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung, wünscht sich eine hohe Beteiligung am Wettbewerb: „Für alle, die den Umbruch 1989 und den Einigungsprozess von Beginn an bewusst erlebt haben, sind die Ereignisse zur biografischen Selbstverständlichkeit geworden. Wer nach der Jahrtausendwende geboren ist, muss dagegen mit einem Forscherblick an die Umbruchszeiten herangehen. Wir möchten Jugendliche aus Ost und West dazu motivieren, eigene Fragen zu stellen und Antworten zu finden. Der Blick auf die jüngste Geschichte kann ihnen dabei helfen, die Gegenwart besser zu verstehen.“

Informationen zum Wettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ und zu den Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.umbruchs-zeiten.de.

Weitere Informationen erhalten Sie von

Tilman Günther, Pressesprecher der Bundesstiftung Aufarbeitung

Fon: 030 31 98 95 225 | E-Mail: t.guenther@bundesstiftung-aufarbeitung.de

Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie von Projektbüro, Jugendwettbewerb Umbruchszeiten

Fon: 030 31 98 95 319 | E-Mail: umbruchszeiten@bundesstiftung-aufarbeitung.de