Albert Weiler: Überbrückungshilfe II für kleine und mittelständische Unternehmen ab sofort verfügbar

Robert Weiß Arbeit, Bund, Coronavirus, Deutschland, Finanzen und Steuern, Ländlicher Raum, Mittelstand, Wirtschaft

Berlin. – Der direkt gewählte Ostthüringer Bundestagsabgeordnete, Albert H. Weiler (CDU), informiert über die ab sofort verfügbare Überbrückungshilfe II für kleine und mittelständische Unternehmen.

„Wir hatten eine kurze Verschnaufpause von der Pandemie im Sommer, die Wirtschaft hat sich in hohem Tempo erholt. Nun stecken wir mitten in der für Herbst und Winter vorausgesagten zweiten Infektionswelle und müssen bei wieder verschärften Maßnahmen des Infektionsschutzes dennoch eine gleichzeitige Welle von Unternehmensinsolvenzen verhindern“, so Weiler.

Ein wirkungsvolles Instrument dafür sei die in erster Auflage bereits im Sommer beschlossene Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen gewesen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie teilte diese Woche mit, dass die Anträge für die neue Überbrückungshilfe II ab sofort online unter https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html eingereicht werden könnten.

Die Fortsetzung des Programms kommt mit Zugangserleichterungen und Fördererhöhungen: Förderberechtigt sind nun schon Unternehmen mit einem Umsatzrückgang von 30% im Vergleich zum Vorjahr. Außerdem wurden die Fördersätze auf bis zu 90% der Fixkosten erhöht, sowie die Deckelung der Förderbeträge gestrichen.

„Die Weiterführung der Überbrückungshilfe in dieser Form ist eine gute Nachricht für das Rückgrat unserer Wirtschaft in Deutschland: den Mittelstand. Sie ist auch eine gute Nachricht für viele Soloselbstständige und Freiberufler, die besonders mit den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu kämpfen haben. Daher freue ich mich darüber, dass wir eine solche Förderung ermöglichen können“, erklärt Weiler.

Dennoch mahne er dazu, aus einer finanziellen Überbrückungshilfe keine stetige Subventionierung werden zu lassen. Vielmehr müssten künftige Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung im Einklang mit einer wirtschaftlichen Erholung aller Branchen gestaltet werden, sodass die im Frühjahr 2020 beobachteten starken Umsatzeinbrüche sich nicht fortlaufend wiederholen.