Albert Weiler besucht Umwelt-System-Technik in Gera

Umwelt, Wirtschaft

„Wer kein Wasser hat, der beginnt zu wandern“, so bringt es der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Gera, Jena und den Saale-Holzland-Kreis, Albert H. Weiler, bei seinem Besuch in der Umwelt-System-Technik (UST) Gera auf den Punkt. „Dies zu verhindern, müssen wir Projekte vor Ort in den Heimatländern unterstützen, um die Qualität von Trinkwasser zu verbessern. Nur mit ausreichend sauberem Wasser wird dort ein dauerhaftes Leben möglich sein“, betont Albert Weiler. Gerade deshalb hat das Thema „Wassernot“ eine hohe Priorität im Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Die UST Gera erweist sich als ein wichtiger Partner im Bereich der strategischen und praktischen Unterstützung der Wasserversorger bezüglich Entsalzungsanlagen, Entkeimung, Grundwassermonitoring und Trinkwasserherstellung (bottle factory). Das Ziel von UST Gera ist es, für einen guten Preis hochwertige Qualität zu produzieren, die auch für Märkte in Afrika und Mittel- und Südamerika interessant sind. Der Geschäftsführer Ulrich Schreiter erläutert: „Die UST GmbH ist seit zwei Jahren in Ostafrika – bisher speziell in Sansibar – sehr erfolgreich im Bereich der Bereitstellung von sauberem Trinkwasser für die ärmere Bevölkerung tätig und genießt bei dem zentralen Wasserversorger der Insel ein hohes Ansehen.“ Die Aufgabe des Bundes ist es nach Albert Weiler, die Wirtschaft in ihren Investitionsvorhaben bestmöglich zu unterstützen. Dann kann es gelingen, die Partner in den Ländern zu stark zu machen, um nachhaltige Strukturen vor Ort aufzubauen.